Mittwoch, 8. Oktober 2014

Die Rückkehr des weißen Gottes



Hernan Cortez (1485 - 1547) war in gewisser Weise ein spanischer Glücksritter. Als er am 22. April 1519 mit  670 Untergebenen den amerikanischen Kontinent  betrat, hatte er das Auffinden sagenhafter Goldschätze im Sinn. Aber im Laufe von drei Jahren hatte er das aztekische Großreich zugrunde gerichtet. War er ein "Werkzeug der Vorsehung", so wie er selber und die Spanier allgemein es damals gesehen haben dürften?

Gemäß eines alten indianischen Mythos hatte ein „weißer Gott“, ein gerechter Herrscher der Tolteken, im 10. Jahrhundert im Jahre Eins Rohr (nach aztekischem Kalender) sein Volk verlassen und war mit den anderen „weißen Göttern“ in Schwanenbooten über das Meer davongesegelt.    Aber dereinst würde er wieder zurückkehren und seinen verwaisten Thron wieder einnehmen. 
     Und die Rückkehr würde auch wieder in einem Jahre Eins Rohr geschehen. Genauer gesagt am Tage Neun Winde. Diesen Termin hatten die aztekischen Weisen ausgerechnet. Und dann würde das Reich der Azteken untergehen. So brach unter den Azteken alle 52 Jahre eine gewisse Unruhe aus.

Denn aztekische Kalender richtete sich nach dem Lauf der Gestirne und hatte einen 52 Jahre – Rhythmus. Mit Eins Rohr begann alle 52 Jahre ein solcher neuer Zyklus. Und jedes Mal wenn Eins Rohr und Neun Winde wieder nahte, stieg die Spannung und Furcht unter den Azteken. Wie froh waren sie, wenn wieder so ein Termin verstrichen war und sie sich weitere 52 Jahre keine Sorgen machen mussten

Als Cortez am 22. April 1519 mit seinen Mannen mexikanischen Boden betrat, hatte er nicht die geringste Ahnung, dass dies genau der Tag Neun Winde im Jahre Eins Rohr war. Und das dies genau an der Stelle geschah, an der gemäß der alten Überlieferungen der „weiße Gott“ auf und davon gesegelt war.

Aztekische Späher begaben sich im Laufschritt sich in die Hauptstadt und berichteten ihrem Herrscher Montezuma, dass der „weiße Gott“ zurückgekehrt sei. Was bei dem das helle Entsetzen auslöste, denn er wusste was dies bedeutete.Wenn das wirklich stimmte, würde sein Reich untergehen. Er beschloß abzuwarten und die weitere Entwicklung erst einmal zu beobachten.

Ich denke, dass selbst der ungläubigste Skeptiker beeindruckt sein könnte von diesem schier unglaublich begünstigendem Zufall, dass Cortez ausgerechnet am exakt richtigen Tag und genau an der richtigen Stelle an Land ging. Ohne diesen Zufall wäre die Geschichte Amerikas vermutlich anders verlaufen. Durch das zögerliche Agieren Montezumas erhielten die Spanier wichtige Zeit um Koalitionen mit von den von Azteken unterdrückten Völkern zu schmieden und bis zur Hauptstadt der Azteken vorzudringen. Eine echte Gegenwehr der Azteken setze erst dann ein als fast alles schon zu spät war. Drei Jahre später war das aztekische Grossreich Geschichte.

Als Christ sehe ich in dem ganzen Vorgang tatsächlich eine waltende Vorsehung. Wenn im Himmel eine Sache beschlossen ist, wird niemand auf Erden sie stoppen können. Das jedenfalls ist eine der zentralen Botschaften der Bibel. "Was der HERR sich vorgenommen hat, führt Er auch aus." Manchmal auch in dem er den Teufel eine Weile gewähren lässt. Letzteres möchte ich aber im Falle von Cortez nicht genauer beurteilen.

Quellenhinweis: Einige zentrale Aussagen sind dem Buch "Ich fand den Weißen Gott" von Pierre Honore entnommen  Buchhinweis 

Hier noch eine sehr gute Dokumentation, die die zentralen Aussagen ... auch bezüglich der atztekischen Prophtie und der Punktlandung im  Jahr Eins Rohr bestätigen Dokumentation
(die ersten 15 Minuten reichen) 


Dienstag, 23. September 2014

Ein Geschenk des Himmels


Das Foto ist von http://www.bigfoto.com/


Vor einigen Jahren erzählte ich einem nahen Verwandten von meinem Glauben. Er hatte mir eine ganze Weile ruhig zugehört. Plötzlich aber sagte er: "Also, ich habe da mal etwas sehr Seltsames erlebt!" Und dann erzählte er mir die folgende Geschichte:

In seinen jüngeren Jahren war es bei ihm zur Gewohnheit geworden, während der Sommermonate seinem Heimatort Hamburg den Rücken zu kehren und in Spanien zu kellnern.  "Damals hat man dort als Deutscher wirklich gutes Geld verdient" , sagte er. "Und Sonne, Sand und Meer waren sowieso mein Fall! So habe ich Arbeit und Urlaub miteinander verbunden."
   Als er wieder einmal so den Sommer in einer spanischen Küstenstadt verbracht hatte, wollte er sich an seinem letzten Abend noch einen Spaß gönnen. Er tankte seinen Mercedes-Diesel und den Reservekanister voll, packte seinen Koffer ins Auto und begab sich in die Spielbank am Strand. "Ich hatte sie schon einige Male zuvor besucht, aber immer nur um kleine Summen gespielt. Schließlich wollte ich mein verdientes Geld ja nicht leichtfertig aufs Spiel setzen."

   An diesem Abend aber lief es von Anfang an recht gut. Er gewann und gewann, erhöhte die Einsätze und gewann weiter. "Das Klügste wäre nun gewesen einfach aufzuhören. Ein paar hundert Mark zusätzlich zu meinen Verdienst aus dem Kellnerjob. Es wäre ein perfektes Ende der Zeit gewesen.“
    Aber er blieb und spielte weiter. Auch als das Glück sich wendete und er zu verlieren begann. „Eine kleine Pechsträhne", dachte ich. Er begann Sangria zu trinken, spielte riskanter, nahm jeden zwischenzeitlichen Gewinn als Wende zum Besseren und kam schließlich an den Punkt, "dass ich von meinem ganzen verdienten und gewonnenen Geld nur noch 1000 DM seines Gesamtverdienstes übrig hatte. Hier hätte ich spätestens aufhören sollen."
   Aber er spielte weiter und tatsächlich kam die große Chance. „Nur noch eine Karte musste kommen“, sagte er, „und so nahm ich allen Mut zusammen und setzte all mein Geld darauf! 30 000 DM oder nichts“ Ein Pulk von Neugierigen hatte sich um seinen Tisch versammelt. Alles wartete gespannt, was passieren würde. Die Karte wurde auf den Tisch gelegt. Es war die Falsche!
    
Als er die Spielbank verließ, war es draußen schon wieder hell geworden. Er zündete sich eine Zigarette an, blickte noch einmal nachdenklich auf das blaugrüne Meer, drehte sich dann um und ging zu seinem Wagen.     

Er fuhr den ganzen Tag über, bis er schließlich gegen zwei Uhr morgens auf einem Rastplatz in der Nähe von Frankfurt landete "Der letzte Tropfen Benzin war aufgebraucht und ich hatte keine Ahnung, wie es nun weitergehen sollte. Bis Hamburg waren es ja noch ein paar hundert Kilometer und ich hatte keinen Pfennig mehr in der Tasche!"
    Einen Moment lang saß er still und ratlos in seinem Wagen, dann sah er den übervollen Aschenbecher. Er nahm ihn heraus und ging damit zur nächsten Mülltonne. Dort kippte er den Inhalt rein und wollte sich schon gerade wieder umdrehen, als er mitten in der Bewegung stoppte. Hatte er richtig gesehen ...?
    "Tatsächlich!" sagte er, "obendrauf, nur etwas von Kippen und Asche zugedeckt, lag eine Geldbörse. Ich starrte sie erst ungläubig an, dann nahm ich sie heraus, säuberte und öffnete sie. Und was meinst du, was drin war?“ Er hatte sich vorgebeugt und schaute mich mit leuchtenden Augen an. Ich sagte nichts, gespannt auf was nun kommen würde.
    “Genau soviel wie ich brauchte, um neu zu tanken und bis nach Hamburg zu Kommen." Er lehnte sich wieder zurück und sagte dann:"Das war ein Geschenk des Himmels!"
   Er tankte und erreichte noch am gleichen Tag Hamburg.


Nachtrag:
Die Geschichte hatte auch für die Verliererin der Geldbörse ein Happy End. Sie erhielt einige Zeit später die Geldbörse samt ursprünglichem Inhalt und einem Dankschreiben zurück.

Freitag, 12. September 2014

Die wundersame Heilung der Floribeth Diaz


" Am 13. April 2011 kam Señora Mora zu der Überzeugung, ihr Kopf würde gleich platzen. Außerdem spürte sie ihr linkes Bein nicht mehr und musste sich immer wieder übergeben. "Migräne", hatte der Hausarzt gesagt, aber das glaubte sie nicht.
   Edwin Arce, ihr Mann, fuhr sie in die Notaufnahme des Hospital La Católica von San José. Es sollte das beste der Hauptstadt für Floribeth sein, und La Católica war das beste, auch wenn immer wieder Patienten in Handschellen hereingeführt wurden, weil das Gefängnis gleich um die Ecke liegt.
    Der Neurologe war Dr. Alejandro Vargas, er hätte in einer Telenovela mitspielen können, so jung, so schön, so klug. Bevor Vargas einen Kopf öffnet, pflegt er zu sagen: "Mit Gottes Hilfe, vamos ..." Floribeth Mora beschloss, das als gutes Zeichen zu verstehen.
    "Mein Kopf war wie angeschwollen. Ich traute mich nicht zu niesen. Der Doktor gab mir ein Kontrastmittel und machte seine Untersuchung. Danach sagte er, ich hätte ein Aneurysma." Eine Arterien-Erweiterung. Nichts Ungewöhnliches bei Menschen über fünfzig, vor allem, wenn sie etwas übergewichtig sind und unter Hypertonie leiden.
    "Ihr Blutdruck war sehr hoch. Sie litt an einem spindelförmigen Aneurysma", wird Dr. Vargas später zu Protokoll geben. "Man hätte es abklemmen können. Nur, dazu haben wir nicht die Technologie. Das Risiko einer Operation war zu groß."

Das Aneurysma von Floribeth Mora lag offenbar in einer schwer zugänglichen Hirnregion und war für die Chirurgen nicht zu erreichen. "Dr. Vargas sagte, er könne das Gefäß nicht abklemmen. Er sagte, bei einer Operation könnte ich ins Koma fallen oder für immer gelähmt sein. Er könne nichts tun."
   Floribeth Mora erinnert sich, wie ein Priester zur letzten Ölung gekommen sei. Dr. Alejandro Vargas erinnert sich, er habe nur gesagt, auf seiner Station nichts unternehmen zu können: "In Mexiko oder den USA wird so ein Fall durchaus operiert. Ich habe der Señora blutdrucksenkende Mittel verschrieben und etwas zur Beruhigung. Das Aneurysma war ja nicht geplatzt. Es gab Hoffnung."
   Nicht für Floribeth Mora. Sie hatte ein Problem im Kopf, und Costa Ricas bester Arzt konnte es nicht lösen. Als ihr Mann Edwin sie zurück nach Tres Ríos fuhr, weinte sie während der ganzen Fahrt. "Ich rief meine Brüder an, damit sie die Familie zusammenrufen. Ich wollte ihr sagen, dass sie immer zusammenbleiben soll, auch ohne mich. Eure Mama hat nur noch einen Monat zu leben." Floribeth Mora weinte drei Tage lang und nahm die Tabletten von Dr. Vargas. Sie betete. Und weinte weiter."

Soweit ein Auszug aus einem Spiegel-Artikel (1). An sich noch nichts Ungewöhnliches. Was aber dann geschah, klingt mehr als ungewöhnlich: 
"2. Mai 2011.
Floribeth Mora hatte in dieser Nacht nicht schlafen können und ferngesehen. Auf dem Fernseher lag die Sonderausgabe der "Nación", mit einem Foto des segnenden Papstes in Schwarzweiß.
    "Am Morgen schaute ich auf sein Bild in der Zeitung. Ich hörte eine Stimme. Ja, eine männliche Stimme. Ja, auf Spanisch. Sie sagte: ,Steh auf und habe keine Angst.' Seine beiden Hände kamen aus dem Foto heraus." Floribeth Mora hat diese Geschichte schon oft erzählt. Aber weinen muss sie immer noch dabei.
     Sie ist eine hübsche Frau, ernst, aber ohne jenes penetrante Strahlen, das oft nach Jenseitskontakten zurückbleibt. Ihr Mann Edwin hat erst Autoteile verkauft, jetzt betreibt er mit seinen Söhnen einen Sicherheitsdienst. Der jüngste sieht aus wie ein Punkrocker und bringt in Bananenblättern gebackenen Maiskuchen.
     "Ich stand auf und sagte: 'Sí, Señor.' Ich konnte in die Küche gehen. Es ging mir etwas besser. Ich spürte eine innere Wärme. Ich war sicher, gesund zu sein, auch wenn mein Körper das Gegenteil sagte. Mein Juan Pablo", sagt Floribeth Mora.
    Die Kopfschmerzen gingen zurück und waren irgendwann verschwunden. Dr. Alejandro Vargas war sehr erstaunt, als seine Patientin im Juli ohne Beschwerden wiederkam. Er sagt: "Als ich die Scans sah, dachte ich erst, es sei die falsche CD. Ich konnte keinerlei Spuren eines Aneurysmas sehen. Es sah aus wie eine ganz normale Arterie. Auch nach der Katheteruntersuchung. Mein Eindruck war: Hier ist etwas passiert. So etwas habe ich in der Literatur noch nicht gefunden."

Dieses post-hume Wunder führte nach eingehender Prüfung mit zur Heiligsprechung von Johannes Paul II im Jahre 2014.

(1) Der Spiegel-Artikel

Dienstag, 26. August 2014

Aus dem wundersamen Leben des heiligen Benedikt



 „Benedikt von Nursia 20020817“. Lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Benedikt_von_Nursia_20020817.jpg#mediaviewer/Datei:Benedikt_von_Nursia_20020817.jpg

Papst Gregor der Grosse (540-604) schrieb ein Buch über Leben und Wunder der Kirchenväter. Unter Anderem berichtete er über das Leben des heiligen Benedikt (480-547). Der hatte sich drei Jahre lang in eine einsame Höhle zurückgezogen gehabt und dort durch Askese und Geisselung seine leiblichen Begierden abzutöten versucht. Dann änderte ein Ereignis seine Lebensbahn. Aber lassen wir Papst Gregor zu Wort kommen: 

Nicht weit entfernt lag ein Kloster, dessen Abt gestorben war, und der ganze Konvent kam zu dem ehrwürdigen Benedikt und bat ihn inständig, er möge sein Vorsteher werden. Lange weigerte und sträubte er sich und sagte ihnen voraus, daß seine Lebensweise mit der ihrigen nicht harmonieren werde. Schließlich aber gab er auf ihr Bitten nach und sagte zu.
    Als er dann im Kloster über die Beobachtung der Regel wachte und keiner mehr wie früher durch unerlaubte Handlungen vom Weg des klösterlichen Lebens nach rechts oder links abweichen durfte, gerieten die Brüder in wahnsinnige Wut und klagten sich selbst an, daß sie ihn gebeten hatten, ihr Vorsteher zu werden; denn ihr verkehrter Sinn stieß sich an dem Muster seiner Geradheit.
     Da sie also sahen, daß ihnen unter ihm Unerlaubtes nicht mehr erlaubt war und es ihnen wehe tat, den gewohnten Weg zu verlassen, und es sie hart ankam, daß sie gezwungen würden, in ihrem alten Geist Neues zu betrachten, wie denn das Leben der Guten den bösen Sitten allezeit unbequem ist, unterstanden sich einige, über seinen Tod zu verhandeln, und taten ihm der Verabredung gemäß Gift in den Wein.
      Als nun das Glas, in welchem sich der Gifttrank befand, nach Klostersitte dem Abte, während er bei Tisch war, zur Segnung gebracht wurde, erhob Benedikt die Hand und machte das heilige Kreuzzeichen darüber, und das Glas, das doch weiter weggehalten wurde, zersprang auf dieses Zeichen hin; es zersplitterte so, wie wenn er auf den Todesbecher einen Stein geworfen und nicht das Kreuz darüber gemacht hätte.
     Sofort erkannte der Mann Gottes, daß der Becher einen Todestrank enthalten hatte, weil er das Zeichen des Lebens nicht ertragen konnte, erhob sich auf der Stelle, ließ die Brüder zusammenkommen und sprach zu ihnen mit sanfter Miene und ruhigen Herzens: „O Brüder, Gott der Allmächtige habe Erbarmen mit euch, warum habt ihr so etwas an mir tun wollen? Habe ich es euch nicht zuvor gesagt, daß meine und eure Sitten durchaus nicht zusammenpassen? Gehet und suchet euch einen Abt nach euren Sitten, denn mich könnt ihr von nun an nicht mehr haben.”
      Hierauf kehrte er an die Stätte seiner lieben Einsamkeit zurück und wohnte allein in sich unter den Augen des himmlischen Zuschauers. 

Diese wundersame Errettung vor dem Gifttode blieb aber nicht das einzige Wunder in seinem Leben. Gregor berichtete auch noch voneiner erfüllten Prophetie, die Benedikt dem Gotenkönig Totila gegeben hatte, nachdem der ihn zuvor erfolglos durch einen getürkten Ersatzmann zu täuschen versucht hatte:
„ Hierauf begab sich Totila selbst zu dem Manne Gottes. Als er ihn von weitem sitzen sah, wagte er nicht, sich ihm zu nähern, sondern warf sich zur Erde nieder. Zwei- bis dreimal sagte ihm der Mann Gottes: „Stehe auf!” Aber er wagte nicht, sich vor ihm vom Boden aufzurichten.
    Da würdigte sich Benedikt, der Diener Jesu Christi, in eigener Person zum König hinzugehen, hob ihn vom Boden auf, hielt ihm vor, was er begangen hatte, und sagte ihm mit wenigen Worten alle seine Geschicke voraus. Er sprach: „Viel Böses tust du, viel Böses hast du getan. Laß endlich einmal ab von deiner Bosheit! Ja, du wirst in Rom einziehen, über das Meer setzen, neun Jahre regieren und im zehnten sterben.”
     Als der König dies hörte, erschrak er sehr, bat ihn um sein Gebet, entfernte sich und war von dieser Zeit an weniger grausam. Nicht lange darauf zog er in Rom ein und begab sich nach Sizilien; im zehnten Jahre seiner Regierung aber verlor er durch Gericht des allmächtigen Gottes die Herrschaft zugleich mit dem Leben. 

Auch seinen eigenen Todestag soll Benedikt exakt vorausgesagt haben. Wer möchte kann dies dann hier im Zeitraffer noch einmal ansehen:

 

Samstag, 7. Juni 2014

Raus aus dem Rollstuhl, rauf auf ein Fahrrad



Die Niederländerin Jannecke Vlot hatte eine nun beinahe 18-jährige Leidenszeit hinter sich, als sie am 5. März 2007 von ihrem Ehemann Teus in ihrem Rollstuhl auf die Bühne der Living Word Church, einer christlich-charismatischen Gemeinde, geschoben wurde.
    Als Jan Zijlstra, der Pastor  der Gemeinde sie sah, sagte er sinngemäß Folgendes: 
"Heute wird ein Wunder Gottes geschehen, von dem in der ganzen Welt gehört werden wird." 
Was dann geschah, kann man hier sehen: Die Heilung im Video 

Diese Wunderheilung erregte ein großes Aufsehen in den Niederlanden und es begann eine Debatte, wie "real" solche Gebetsheilungen seien. Schließlich sah sich sogar die Krankenhausleitung des Erasmus Medical Center genötigt Stellung zu beziehen. Ein offizieller Sprecher sagte: 
"Es gibt keine medizinische Erklärung für die Heilung von Janneke Vlot. Es ist ein medizinisches Wunder"
18 Jahre zuvor hatte sich Frau Vlot eine Verletzung im rechten Knie zugezogen, der sich zu einem Dauerschmerz (RSD) entwickelte und ihr das Leben zur Hölle machte. Hinzu kamen Rückenprobleme wegen des häufigen Liegens, schmerzhafte Untersuchungen und Behandlungen, und eine Lkw-Ladung von Medikamenten, die sie in den Jahren schluckte.
    Drei Jahre vor ihrer Heilung war sie körperlich und seelisch am Ende: "Ich spürte den Tod in meinem Körper". Aber anstatt aufzugeben, begann sie intensiv Gott im Gebet zu suchen. 


 
Und Er führte sie - gemäß ihrer eigenen Überzeugung - in die Gemeinde von Pastor Jan Zijlstra (hier)
    Erstaunlich in dem Zusammenhang ist  eine Aussage ihres Hausarztes Dick Kruitjof, der 2009 die Heilung offiziell bestätigte und hinzufügte: 
"Am Nachmittag (nach dem Heilungstag) ging ich zu ihr. Ich war überascht, sie mit der gleichen Kraft wie früher herumlaufen zu sehen, obwohl sie jahrelang ihre Beinmuskeln kaum bewegt hatte. Auch werden seitdem die hohen Dosen von Schmerzmitteln, einschließlich Morphin, nicht mehr benötigt"
Wie dieses Heilungswunder zu bewerten ist, bleibt natürlich jedem selber überlassen. Aber für Jannecke Vlot, ihren Mann und die zwei Kinder bedeutete dieser 5. März  2007 einen radikalen Neuanfang. Der Rollstuhl landete in einem Baum vor dem Haus und als Erstes kaufte sie sich - eben eine echte Niederländerin - ein Fahrrad. Durchstarten in ein zweites Leben!
   Ihr Mann Teus brachte die Sache dann folgendermaßen auf den Punkt:  
"Wir organisieren auch ein Dankfest, wo jeder willkommen ist. Es geht nicht um Jannecke. Wir wollen Gott loben. Die Heilung ist wie ein Stein ins Wasser gefallen ist. Die Kreise um ihn herum werden immer größer. Wir wollen alle Menschen ermutigen: Gott ist noch immer ein Gott der Wunder." 



Freitag, 6. Juni 2014

Eine von Ärzten beglaubigte wundersame Heilung von Darmkrebs

Heilungen im Gebetshaus

(Text wurde geringfügig geändert von  der Seite "Charisma-Magazin" übernommen)
In einem Interview bat Charisma-Herausgeber Gerhard Bially den Leiter des walisischen Gebetshauses Ffald-y-Brenin, Roy Godwin, etwas vom Wirken Gottes in ihrer Mitte zu berichten. Haben Sie sechs Minuten Zeit? Dann klicken Sie bitte hier.
   
Eine der erstaunlichsten Heilungen in Ffald-y-Brenin wird in der aktuellen Charisma-Ausgabe (Nr. 166) berichtet:
   Miss Emma Wales (Name geändert) hatte bösartigen Darmkrebs. Nach 18 Operationen in der Universitätsklinik von Llandough/Wales, bei denen Teile des Darms entfernt wurden, kam sie nach Ffald-y-Brenin. Es war einer der Gebetstage (wie jeden ersten Dienstag im Monat), an denen Roy Godwin über Heilung im Namen Jesu sprach. Während Emma Wales zuhörte, hatte sie so ein seltsam-wunderbares Gefühl im Bauch, so wie Verliebte Schmetterlinge fühlen.
   Offenbar fühlte sie die Liebe Jesu, während Gottes Gegenwart sich auf ihrem Körper lagerte. Zuhause entdeckte sie zu ihrem Erstaunen, dass der Kolostomiebeutel (Verschlussbeutel bei künstlichem Darmausgang) abgegangen war, die Öffnung in ihrer Bauchdecke war verschlossen und die Narben der bisherigen Operationen waren nicht mehr zu sehen.
   Verunsichert rief Emma Wales ihren Arzt an, der sie direkt an den Consultant (etwa unserem deutschen Chefarzt entsprechend) weiterleitete, weil dieser nicht nur ihre gesamte Geschichte kannte, sondern auch selbst die Operationen an ihr vollzogen hatte.
   Nach einer vollständigen Untersuchung musste er feststellen, dass alle Narben – innerlich wie äußerlich, einschließlich der 20 Jahre alten Kaiserschnitt-Narbe – verschwunden waren. Alle vom Krebs zerfressenen Organe und Körperteile waren wiederhergestellt. Emma war vollkommen frei von Darmkrebs. (Siehe auch Originaldokument der behandelnden Klinik)
 
Abschließend noch eine kleine Fotogalerie über Ffald-y-Brenin.

Sonntag, 1. Juni 2014

Es begann alles mit einem Wunder





Als der Prediger Roy Fields im Jahre 2011 in einem Gottesdienst ankündigte, dass Gott ihm geoffenbart hätte, dass in zwei Jahren eine Erweckung in Wales ausbrechen würde Wales-Prophetie , hatte er sich ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Denn es würde nachprüfbar sein, ob seine Ankündigung (Prophetie) stimmte oder nicht. Heute wissen wir: Sie stimmte!

   Alles begann 2013 ziemlich unerwartet in einer Kirche in Cwmbran. Ein Mann erhob nach Gebet aus seinem Rollstuhl und hielt ihn als sichtbares Zeichen seiner Heilung über seinen Kopf. Die Erweckung in Wales hatte begonnen. In der Folgezeit kamen dort Viele zum Glauben.


 
Der 53-jährige Paul Haynes hatte zehn Jahre im Rollstuhl gesessen. Er hatte seit einem Jahr die Victory Church besucht, als sich das Wunder ereignete und eine Erweckung in Wales auslöste. 
    Einen Monat zuvor hatte er zu Gott gebetet: „Wenn du mich aus dem Rollstuhl aufstehen lässt, werde ich als ihn als Trophäe über meinen Kopf halten“. Und es war ihm, als ob eine leise Stimme zu ihm sprach: „Ich werde dich heilen!“ Dies erzählte er dann auch den Leuten aus der Kirche: „Ich weiß nicht wann und wie, aber Gott wird mich heilen!“ 
    Er hatte die Heilung dann auch nicht an jenem Abend erwartet, als sie geschah. Als nach einer Predigt ein Altarruf kam, wollte er erst nicht nach vorne fahren. Aber sein Frau und ein Freund ermutigten ihn dazu.      
     Als dann der Pastor für ihn betete, fühlte er einen Kraft durch seinen ganzen Körper gehen: „Meine Beine begannen zu zittern, dann streckten sie sich wie von selber aus. Ich legte meine Hände auf den Stuhl und erhob mich. Als meine Frau sah, was geschah, begann sie zu schreien“  
   Seine Frau beschrieb den gleichen Vorgang aus ihrer Sicht folgendermaßen: "Als ich sah, was geschah, wusste ich, dass Gott sein Versprechen gehalten hatte. Ich schrie vor Freude und rannte in Kirche umher, außer mir vor Glück“