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Samstag, 27. März 2021

Ein Petruswunder in der heutigen Zeit?

 

Und in jener Nacht, als ihn Herodes vorführen lassen wollte, schlief Petrus zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gefesselt, und die Wachen vor der Tür bewachten das Gefängnis.
    Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: "Steh schnell auf!" Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen.
    Und der Engel sprach zu ihm: "Gürte dich und zieh deine Schuhe an!" Und er tat es. Und er sprach zu ihm: "Wirf deinen Mantel um und folge mir!" Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass das wahrhaftig geschehe durch den Engel, sondern meinte, eine Erscheinung zu sehen.
    Sie gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Gasse weiter, und alsbald verließ ihn der Engel. (Apostelgeschichte 12, 6-10)
Das klingt schon recht phantastisch, nicht wahr? Aber zu phantastisch, um auch wahr sein zu können?

Ich lese gerade ein Buch über Bruder Yun, einen christlichen Missionar, der in den achtziger und neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts im bäuerlichen China gelebt und gewirkt hat.
    In einer Biografie über ihn las ich heute morgen eine erstaunliche Begebenheit, die ein wenig an jenes Petruswunder aus der Bibel erinnert.
   
Yun hatte in Schaanxi in einer kleinen christlichen Hausversammlung gepredigt und war verhaftet worden. Nach einer stundenlangen Vernehmung  lag er zerschlagen und gefesselt für eine Weile alleine im Verhörraum: 
Der Heilige Geist sprach zu ihm: „Der Gott des Petrus ist auch dein Gott.“
    Sofort erinnerte er sich daran, wie die Engel die Tore des Gefängnisses für Petrus geöffnet hatten. Yun war mit mehreren Seilen gebunden, doch einige lösten sich nun auf wundersame Weise, nur seine Hände waren noch zusammengeschnürt. Er konnte jedoch aufstehen und ging zur Türe, die nicht verschlossen war. Mit seinem Mund schnappte er nach dem Griff und zog die Tür auf.
  Danach ging er durch die Menschenmenge im Hof (Schaulustige, die hereingelassen und sich dort während des Verhörs versammelt hatten) zum nördlichen Ende der Polizeistation. Fortlaufend erinnerte er sich daran, dass das Blut Jesu ihn schützte. Keiner sah ihn. Es war, als sei er unsichtbar.
In einem Waschraum gelang es ihm dann, sich von seinen Handfesseln zu befreien. Jetzt stand ihm nur noch eine an sich unüberwindliche Gefängnismauer im Wege: 
Mit übernatürlicher Kraft, als ob ihn ein Engel anheben würde, sprang er auf die hohe Mauer, deren Oberseite mit Glasscherben versehen war und von dort hinunter auf die andere Seite.
  Nachdem eine Weile durch die hügelige Gegend gelaufen war, traf er auf einen Christen, der ihn zu den ihm schon bekannten Christen aus der Hausversammlung brachte. Dort wurden seine Wunden ausgewaschen und verbunden, bevor er dann weiterfloh.

Gedankenimpuls:
Nun, ich kann mir vorstellen, was mancher jetzt so denken mag: Baron von Münchhausen lässt grüßen! Oder so ähnlich.
  Gleichwohl muss man aber sagen, dass Yun nicht irgendwer in der christlichen Szene ist. Er ist weltweit bekannt, wenn auch nicht unumstritten, und lebt seit 2001 in Deutschland.  hier

Alle Zitate sind dem Buch "Der Himmelsbürger" (Haavald Slaaten, Leuchterverlag) entnommen

Dienstag, 23. Februar 2021

Warum 165 Pfund, 27 Schilling und 6 Pence einen Mann glücklich machten

 


Es war in der Frühe eines Freitags: „Herr, wohin soll ich von hier aus gehen?“ betete ich. Still, klar und schnell kam die Antwort: Nach Amerika!
Ich glaubte nicht recht gehört zu haben. … Nach einer Weile sagte ich zu dem Herrn: „Aber ich habe überhaupt kein Geld!“
Buche den Platz“, antwortete er, ich werde dafür bezahlen!
Diese Weisung von oben will David du Plessis 1947 in London, damals dort als Reiseprediger und Gereralsekretär der südafrikanischen Pfingstkirche unterwegs, empfangen haben. Aber Amerika ist bekanntlich groß:
Ich überlegte und dachte an die Tatsache, dass in zehn Tagen in Grand Rapids, Michigan, eine wichtige  Konferenz der Assemblies of God stattfinden würde.  Auf eher unerklärliche Weise spürte ich, dass ich dort anwesend sein sollte.

  Nun begann für ihn eine Odyssee durch Londoner Reisebüros immer mit dem gleichen Bescheid: Für die nächsten drei Monate ist alles ausgebucht! Schließlich landete er in einem Reisebüro, wo er den Mitarbeiter so eindringlich um Hilfe bat, dass der versprach sich um eine Flugmöglichkeit zu bemühen.
  Und tatsächlich klingelte drei Tage später das Telefon bei du Plessis bezw. seiner Gastgeberin Frau Barnes:
„Haben Sie einen Platz für mich gefunden?“ „Ja“, antwortete er, „aber Sie müssen noch heute abend abreisen  … Mr. Du Plessis, Sie müssen wirklich mit einem großen Glauben gebetet haben. Denn letzten Freitagabend bestand nicht die geringste Chance für Sie, noch einen freien Platz zu finden.“
„Wann kann ich den Flugschein abholen?“ erkundigte ich mich. „Sie müssen ihn innerhalb einer Stunde abholen.“

So weit, so gut! Aber woher das Geld für das Ticket nehmen und nicht stehlen? In seiner Verzweiflung wandte er sich an seine Gastgeberin:
„Schwester Barnes“, sagte ich langsam, „ich habe einen Platz in einem Flugzeug nach den Vereinigten Staaten bekommen, habe aber kein Geld, um die Reise zu bezahlen. Ich sitze in der Klemme.“ „Haben Sie das denn nicht gewusst?“ fragte sie mich. „Doch, ich wusste es!“ Frustration lag in meiner Stimme. ...
  Da läutete die Türglocke. Frau Barnes verließ das Zimmer. Kurz darauf kehrte sie mit einem Umschlag in der Hand zurück. „Es ist für Sie“, sagte sie, „vielleicht ist ja da das Geld drin.“

Und so war es dann auch auch! 165 Pfund, 27 Schilling und 6 Pence u nd eine beigefügte schriftliche Notiz:
Lieber Bruder du Plessis,
erinnerst du dich, wie ich dir in Wales sagte, dass ich den Eindruck hätte, der Herr wolle dich nach Amerika fahren lassen? Der Herr hat mich letzte Nacht um 11 Uhr geweckt und zu mir gesagt, ich solle dir einen Scheck über diese Summe ausstellen und an diese Adresse senden. … Wofür du es nötig hast, weiß ich nicht. Solltest du es aber nicht brauchen, so lege es bitte in einen Umschlag und schicke es an mich zurück.“
Du Plessis stürmte mit dem Scheck in der Hand in Richtung Reisebüro los und erreichte es gerade noch rechtzeitig:
„Sie haben es wirklich geschafft. Ich habe bereits sechs Kunden, die auf den Flugschein warten.“ Er hielt den Schein, der bereits auf meinen Namen ausgestellt war, in die Höhe und reichte ihn mir dann.
  Ich starrte die Zahlen an, die den Kaufpreis darstellten: 165 Pfund, 17 Schilling und 6 Pence! Meine Augen füllten sich mit Tränen und ich reichte ihm den Scheck!

Gedankenimpuls:
Nur noch mal zu Verdeutlichung. Du Plessis schilderte hier auf den Pence genau die Summe erhalten zu haben, die er für ein Flugticket benötigte.  Übersandt von einem Mann, der nichts von seiner Notlage wusste, die Geldsumme aber in einer Eingebung gesehen oder gehört haben will.
    Kann so etwas, wenn wahr, Zufall gewesen sein? Wohl kaum!

                                                     *

(Die Zitate sind dem Buch: "Man nennt ihn MR.PENTECOST" von Bob Slosser/Johannes-Fix-Verlag entnommen (S.128-132))

Sonntag, 25. Oktober 2020

Als frühmorgens ein helles Licht die Küche durchflutete

 Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht. (Psalm 46,2-3)
In seinem Buch „Die Kraft des positiven Denkens“ ( weniger esoterisch als der Titel vermuten läßt) schrieb Norman V. Peale in dem Kapitel über Glaubensheilungen:  
Während langer Zeit habe ich von meinen Lesern, Radiohören und Gemeindemitgliedern Berichte über Heilungen erhalten, die durch den Glauben zustande gekommen sind. Ich habe alle diese Beispiele peinlich genau untersucht, um mich ihrer Wahrheit zu versichern.
Diesen prüfenden Ansatz finde ich durchaus lobenswert, denn allzu sträflich ist genau dies lange Zeit insbesondere von Freikirchen vernachlässigt worden. Sind da Glaubensheilungen nicht ausreichend recherchiert und dokumentiert worden.
    Peale schrieb weiter: 
In allen Fällen, die ich überprüfte, habe ich eine genügend lange Zeit verstreichen lassen, dass es sich nicht nur um eine vorübergehende Besserung, sondern um eine Dauerheilung handelte.
   Als Beispiel sei hier ein Erlebnis erwähnt, das mir von einer Frau mitgeteilt wurde, deren Wahrheitsliebe und Zuverlässigkeit außer jedem Zweifel stehen. Der Fall ist außerdem wissenschaftlich dokumentiert. Die Frau litt an einem bösartigen Geschwulst, dessen sofortige operative Entfernung von den Ärzten angeordnet wurde.
Kurzum, die Frau hatte große Angst vor der Operation und glaubte auch nicht an einen erfolgreichen Ausgang. Sie war überzeugt, dass sie dennoch sterben müsste. In ihrer Not suchte sie alleine und vereint mit anderen Glaubensgeschwistern im Gebet die Hilfe Gottes. Und erlebte Trost und Stärkung in ihrer seelischen Not. Aber mehr noch:
Eines Morgens, ..., wurde ich gewahr, wie die Küche plötzlich von einem hellen Licht durchflutet war, und an meiner Seite fühlte ich einen Druck, als ob ein Mensch ganz nah bei mir stünde. ... ich begriff, dass sich die heilende Hand Gottes auf mich gelegt hatte.

Ihre Krankheitssymptome verschwanden. 

Am nächsten Morgen war der Fortschritt so deutlich, dass ich (mit) meiner Freundin telefonierte und ihr mitteilte, ich sei davon überzeugt geheilt zu sein.

Und zu war es dann auch. Als sie fünfzehn Jahre später dies in einem Brief an Peale schrieb, erfreute sie sich immer noch bester Gesundheit.

Eine ähnliche Geschichte mit einem hellen Licht wurde mir ja auch mal von einer recht vertrauenswürdigen Person erzählt: hier

Oder erinnern wir uns an die Bekehrung des Saulus: Als er unterwegs war, geschah es, dass er sich Damaskus näherte. Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel;  und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: "Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ (Apostelgeschichte 9)
    Ganz offensichtlich geschehen da mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als die Naturwissenschaften und atheistische Skeptiker uns oftmals glauben machen wollen. Auch wenn es schwierig oder fast unmöglich ist, solche Dinge zu beweisen. Es sind halt Erfahrungsberichte, denen man Glauben schenken kann oder auch nicht.



Sonntag, 12. April 2020

Neunzig Minuten im Himmel




Ich starb am 18. Januar 1989. Bereits nach wenigen Minuten trafen die Rettungssanitäter am Unfallort ein. Sie fanden bei mir keinen Puls und stellten meinen Tod fest. Sie deckten mich mit einer Folie zu ...
    Ich war sofort nach meinem Tod im Himmel. Während ich im Himmel war, kam ein Baptistenprediger an den Ort. Obwohl er wusste, dass ich tot war, rannte er zu meinem leblosen Körper und fing an für mich zu beten. ...
    Ungefähr neunzig Minuten, nachdem der Rettungsdienst meinen Tod festgestellt hatte, erhörte Gott das Gebet dieses Mannes. Ich kehrte ins Leben zurück!
So beginnt das faszinierende Buch  hier anclicken des amerikanischen Baptistenpastors Don Piper,  dessen Wagen von einem Lkw zerquetscht wurde. Er berichtet darin von seinen Erfahrungen im Himmel und seinen langen Weg zurück in ein  halbwegs normales (irdisches) Leben. Er ist eine wundersame Geschichte, wie man sie selten antrifft. Doch ziemlich normal und ehrlich erzählt, und mittlerweile ist sie auch schon verfilmt worden.

Der kalte Wintertag des Jahres 1989, der das Leben von Don Piper grundlegend verändern sollte, begann mit einem Gottesdienst. Genauer gesagt mit dem Abschlussgottesdienst einer baptistischen Predigerkonferenz in der Nähe des Lake Livingston
      Der erste ungewöhnliche Vorfall war, dass der Gottesdienst früher endete als geplant. Und so trat Don Piper die Heimreise in seinem Ford viel früher als vorgesehen an.
    Wie der Zufall - oder Gott -  es so wollte, hatte er drei Wochen zuvor einen Bußgeldbescheid wegen Fahren ohne angelegten Sicherheitsgurt erhalten. Dies fiel ihm in diesem Moment ein und so schnallte er sich dieses Mal  an. Ein Umstand, der nicht unerheblich für den weiteren Verlauf des Tages sein sollte.
    Schon wenig später befand er sich auf einem Highway, der direkt zum Lake Livingston, einem großen aufgestauten See führte. Um ihn zu überqueren fuhr er auf einen zweispurigen Damm. Am Ende dann ging dieser Damm  in eine schmale Brücke über, die über den Fluss Trintity Rivers führte. Und hier passierte es.
    In einer unübersichtlichen Kurve wurde sein Wagen von einem entgegenkommenden - mit viel zu hoher Geschwindigkeit fahrenden - Sattelschlepper erfasst, gegen die Leitplanke gedrückt und überrollt:
Mein Ford war völlig zerquetscht und von der Fahrbahn gefegt worden. Nur das Brückengeländer - ( und der Sicherheitsgurt) - hatte mich davor bewahrt in den Fluss zu fallen (und zu ertrinken)
Als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, konnte kein Pulsschlag bei Don Piper mehr festgestellt worden. Er wurde für tot erachtet und mit einer Folie zugedeckt. Das tragische Ende einer Dienstreise:
Wie durch einen Donnerschlag war mein Leben innerhalb einer Sekunde ausgelöscht worden

An dieser Stelle möchte ich eine kleine persönliche Anmerkung einfließen lassen. Meine inzwischen im hohen Alter verstorbene Tante erzählte mir einmal, dass sie meist immer unangeschnallt Auto gefahren war.
    Als sie sich auf einmal auf einer längeren Autofahrt befand, verspürte sie auf einmal den starken Impuls sich den Sicherheitsgurt umzulegen.  Leicht irritiert fuhr sie an den Straßenrand und schnallte sich tatsächlich an. Wenige Kilometer später wurde sie unverschuldet in einen schweren Autounfall verwickelt, den sie ohne den angelegten Sicherheitsgurt wohl nicht überlebt hätte. Zurück zur Geschichte:
Als ich starb, ging ich nicht durch einen langen dunklen Tunnel hindurch. .... Quasi parallel zu meiner letzten Erinnerung daran, dass ich im Regen über die Brücke fuhr, wurde ich plötzlich von einem strahlenden Licht eingehüllt, das sich mit irdischen Begriffen nicht beschreiben lässt. Das war alles.
Im nächsten Augenblick befand ich mich im Himmel.
So beginnt Don Pipers Beschreibung seines 90 minütigen Himmelsaufenthalt. Er wurde von einer großen Menschenschar  vor einem großen und mit Perlen verzierten Tor in Empfang genommen:
Während die Gruppe mir näherkam, erkannte ich, dass es sich dabei um Menschen handelte, die bereits vor mir gestorben waren ... sah ich zwar nicht Jesus, aber ich erkannte viele bekannte Gesichter ... Jeder von ihnen lächelte, juchzte und lobte Gott. Obwohl es niemand sagte, wusste ich doch intuitiv, das sie das Empfangskomitee des Himmels für mich waren. Es war gerade so, als ob sie vor dem Tor des Himmels auf mich gewartet hätten
  Er beschreibt dann detailliert über einige Menschen aus diesem Empfangskomitee, auch in welcher Beziehung er zu ihnen zu Lebzeiten gestanden hatte:
Einer der Leute, die gekommen waren, um mich zu begrüßen, war Mike Wood, ein Freund aus meiner Jugend. ..., der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass ich zum christlichen Glauben gekommen war .... Die Nachricht von seinem Tod traf mich damals sehr tief und ich brauchte sehr lange um darüber hinwegzukommen.
  Nun sah ich Mike im Himmel wieder. Als er mir den Arm um die Schulter legte, verschwand alle Trauer und aller Schmerz über seinen Tod. Nie hatte ich Mike so strahlen sehen
Alle schienen sich in einem fortwährenden Glückszustand zu befinden. Und waren sehr schön: 
Auch wenn einige ihrer Züge auf der Erde nicht unbedingt als attraktiv gegolten hatten - im Himmel waren sie alle vollkommen, strahlend schön und herrlich anzuschauen ... noch heute, viele Jahre später, schließe ich manchmal meine Augen, und dann sehe ich sie wieder vor mir - diese wunderschönen Gesichter mit ihrem strahlenden Lächeln
Nur ergänzend sei erwähnt, dass er dort auch Gespräche führte: und er nur Menschen dort begegnete, die er zu Lebzeiten Christen waren:
Ich betrachtete noch einmal die Gesichter jedes Einzelnen und mir wurde bewusst,  dass alle auf irgendeine Weise dazu beigetragen hatten, dass ich Christ geworden war oder auf diesem Weg geblieben bin ... unsere Gespräche kreisten darum, wie sehr sich alle freuten, dass ich hier war und wie glücklich sie waren, mich zu sehen .... Ich fühlte mich geliebt wie nie zuvor in meinem Leben

Don Piper schreibt in seinem Buch  aber nicht nur über seine Himmelsbegegnungen, sondern auch über die Schönheit des Himmels:
Als ich meinen Blick von den Gesichtern der Leute abwendete ... bemerkte ich, dass alles um mich herum mit einer enormen Intensität strahlte. Worte reichen nicht aus um diesen Anblick zu beschreiben.
Irgendwann begann sich Don Piper zusammen mit seinem Empfangskomitee auf das große perlenverzierte Tor zuzubewegen:
Eine heilige Ehrfurcht überkam mich, als ich mich dem Tor näherte. Ich hatte keine Ahnung was mich dahinter erwarten würde, aber ich spürte, dass mit jedem Schritt, den ich tat, alles immer wunderbarer wurde. Auf einmal nahm ich Musik wahr.

Über diese Musik des Himmels lässt er sich dann in vielen Einzelheiten aus:
Es war der schönste und angenehmste Klang, der mir jemals zu Ohren gekommen ist, und er hielt beständig an, wie ein Lied, das nie aufhört ... ich hatte das Gefühl, dass alles in mir in dieses himmlische Konzert einstimmte .. und zugleich war ich konzentriert und vollkommen aufnahmefähig für alles, was um mich herum vor sich ging .. alles war einfach ganz und gar vollkommen.
Zu dem himmlischen Klang waren gleichzeitig ununterbrochen Anbetungslieder zu vernehmen:
Ich war von dieser wunderbaren Musik ganz und gar ergriffen ... noch heute, da ich wieder auf der  Erde bin, höre ich manchmal einen Nachhall dieser Musik
Don Piper gelangte bis direkt vor das perlenverzierte Tor und erblickte dahinter eine himmlische Stadt:
Alles was ich in der Stadt sah, war strahlend hell.... sie strahlte so hell. dass kein Mensch auf Erden es ertragen könnte ... Ich war im Himmel und kurz davor das Perlentor zu durchschreiten ...
Seiner eigenen Aussage zufolge trat er durchs Tor ... und dann war seine himmlische Besuchszeit abgelaufen ... er in seinen irdischen Körper zurückgekehrt.

Don Pipers Buch "90 Minuten im Himmel" ist natürlich eine extreme Herausforderung für den menschlichen Verstand. Kann es wirklich sein, dass jemand sich über einen längeren Zeitraum im Himmel aufgehalten hat und dann in seinen schwerverletzten Körper zurückgekehrt ist?
    Mal abgesehen davon, dass es natürlich grundsätzlich gesehen keine Unmöglichkeit darstellt ( "Sollte Gott ein Ding unmöglich sein?") und es auch schon Andere gegeben hat, die Ähnliches berichtet haben, fällt es natürlich nicht leicht dies zu glauben.
    Ich möchte aber sagen, dass mich das Buch insgesamt doch überzeugt hat ... man spürt, dass da jemand sehr ehrlich mit sich und seinen Schwächen im (durch den Unfall hervorgerufenen) Behindertenalltag umgegangen ist ... das hat mich sehr für ihn eingenommen. Er ist da manchmal wirklich schonungslos!
    Seine Himmelsschilderungen wird man sicher mit anderen, ähnlichen Erfahrungen abzugleichen haben, aber ich habe keinen Zweifel, dass er sie bestmöglich (und sehr detailliert)  wiederzugeben versucht hat. Und ich persönlich halte sie auch für real-himmlisch.

Zum Abschluss möchte ich aber noch einmal Don Piper selber zu Wort kommen lassen:
Es mag den ein oder anderen geben, der meine Geschichte nicht glauben will ... als Wunschdenken oder den Versuch mein schweres Unfalltrauma zu verarbeiten abtut. Ich brauche mich nicht zu rechtfertigen.
    Ich weiß, was mir widerfahren ist. ... Ich weiß einfach, dass die Dinge, die ich erlebt habe, Wirklichkeit sind. ...
  Ich bin hier und lebe, weil Gottes Pläne mit meinem Leben hier in dieser Welt noch nicht erfüllt sind. Wenn Gott mit meinem Leben am Ziel ist, dann werde ich an jenen Ort zurückkehren, nach dem ich mich so sehr sehne.
    Mein Platz im Himmel ist reserviert, und irgendwann werde ich auch wieder dort sein - für immer.
    Mein Gebet ist, das wir uns dort begegnen mögen!

Samstag, 24. Juni 2017

Tischtennis spielen und Laufen - für mich ein Wunder Gottes!





(Dem folgenden  Text liegt im Wesentlichen obiger Artikel aus Geist bewegt zugrunde)


1. Diagnose und Krise 

Schichtaufnahmen brachten es ans Licht: Das linke Hüftgelenk von Bernhard Röckle ist am Absterben. Das stellte der zuständige Oberarzt im Leonberger Kreiskrankenhaus Anfang Dezember 1988 fest.

      Röckle, damals Pastor in Geislingen und inzwischen Vorsitzender des Gemeindeverbandes der Volksmission, war zu dem Zeitpunkt 26 Jahre alt.
   In einem Brief an seinen Hausarzt hieß es: „Es zeigt sich ein ‘teilweiser Gewebetod’ (Teilnekrose) des Hüftkopfs mit beginnender Verschmälerung des Gelenkspaltes.“ Und weiter: „Eine operative Therapie ist bei dem jugendlichen Patienten zur Zeit nicht angezeigt; zum Beispiel ein künstliches Hüftgelenk, eine Knochenmarksauffüllung des Hüftkopfes erscheint ebenfalls sinnlos, da die Knorpelflächen zerstört sind."


   Die Ursache der Erkrankung war laut Professor Scherer, Leiter der chirurgischen Abteilung, unbekannt. Er empfahl dem jungen Mann im März 1989 noch einmal zum Röntgen zu kommen, vielleicht könne er mit Professor Holz, dem Chefarzt der Chirurgie und Orthopädie im Katharinenhospital, sprechen und seinen Fall in Tübingen als „Lehrbeispiel“ vorstellen.
 
2. Kampf und Ermutigung


Am 27.12.1988 bekam Bernhard Röckle Beschwerden am linken Bein, die von Stunde zu Stunde stärker wurden. Ab dem 28.12.1988 konnte er nur noch mit größter Mühe gehen und beschloss zu beten und zu fasten, bis Heilung eintritt

„Am 29.12.1988 war es mir nicht mehr möglich, aufzutreten. Meine Frau Eva betete mit mir. Wir salbten das Bein mit Öl und ich bat Herbert Ros, einen befreundeten Pastor, um Gebetsunterstützung. Bis zum Abend war noch keine Besserung eingetreten und ich erwog, meine Predigtdienste für den 31.12.1988 und 1.1.1989 an Älteste abzugeben.“
„Am 30.12.1988 feierte ich mit meiner Frau das Abendmahl. Unter großen Qualen habe ich den Silvesterabend-Gottesdienst im Sitzen abgehalten. Die Gemeinde betete für mich. Als Jahreslosung zog ich: Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand
Am 1. Januar 1989 konnte ich nicht zum Gottesdienst gehen. Einen Tag später ließen die Schmerzen im Bein nach und ich konnte wieder die morgendliche Gebetsstunde besuchen.

Am 3.1.1989 hatte ich den dritten Fastentag hinter mir und das Bein wurde von Tag zu Tag besser.

Ich erbat mir vom Herrn ein Wort und schlug willkürlich die Bibel auf. Mein Blick fiel auf:Vielfältig ist das Unglück des Gerechten, aber aus dem allen errettet ihn der Herr. Er bewahrt alle seine Gebeine nicht eines von ihnen wird zerbrochen. (Psalm 34,20) Dies empfand ich als eine starke Ermutigung!


3. Ärzteurteil, Heilungsglaube und Gebet


"Eine erneute Röntgenkontrolle Anfang April 1989 zeigte „eine ausgeprägte Hüftkopfnekrose links, wobei es sich unseres Erachtens nicht um ein Rezidiv handelt. Der Patient ist jetzt subjektiv relativ beschwerdefrei. Wir möchten Herrn Röckle vorstellen mit der Frage, ob bei Zunahme der Beschwerden der Ersatz des Hüftgelenks durch ein künstliches angezeigt ist. Ein kopferhaltendes Vorgehen kommt unseres Erachtens beim jetzigen Befund nicht in Frage.“    
   Der Oberarzt schilderte Bernhard Röckle auch sehr eindrücklich, dass der Hüftkopf langsam aber sicher überall auseinanderbrechen und sich auflösen würde. Ein Leben an Krücken oder im Rollstuhl schien unausweichlich!

„Am 09.05.1989 stellte ich mich bei Prof. Dr. Holz im Katharinenhospital vor. Im Wartezimmer las ich Dr. Margies Buch „Heilung durch sein Wort“. Prof. Holz bestätigte mir nur den Befund vom Leonberger Krankenkaus und meinte, wenn ich nicht mehr gehen könnte, würden sie mir ein Hüftgelenk einsetzen. Als ich zu Eva heimkam, war ich eigentlich sehr zuversichtlich. Nachdem die Ärzte offensichtlich nichts mehr für mich tun konnten, war ich nun ganz auf die Hilfe des Herrn angewiesen.

Am 11.05.1989 war ich in Esslingen-Zell auf einer Glaubensveranstaltung mit Reinhard Bonnke als Redner. Nach der Predigt hatte Reinhard Bonnke plötzlich den Eindruck – und ich betrachtete das als eine Eingebung Gottes - , dass er für diejenigen , die unter unheilbaren Knochenkrankheiten leiden, beten solle. … er zu den toten Gebeinen sprechen soll, daß sie leben“.

So bat er alle Betroffenen ihre Hand auf die kranke Stelle zu legen. Dann sprach er – im Vertrauen auf Gott - zu den toten Knochen, dass sie leben sollten.


4. Fast beschwerdefrei und sportlich aktiv 

Seitdem sind viele Jahre vergangen. Durch Gottes Gnade darf ich sagen, dass ich bis heute diesbezüglich nicht mehr beim Arzt war und fast beschwerdefrei gehen kann. Und nicht nur das: Im Jahre 2007 und 2008 bin ich Halbmarathon in Ulm gelaufen und seit fünf Jahren spiele ich wieder aktiv Tischtennis im Mannschaftssport.


 


Mittwoch, 9. September 2015

Eine im Himmel getroffene Entscheidung mit weitreichenden Folgen

Zeugnis einer Christus-Begegnung (von Matthias Hesse)

Eine Nahtod-Erfahrung muss nicht zwingend mit einem klinischen Tod zusammen hängen... ...mit 13, 14 Jahren hab ich mich zwar nach reiflicher Überlegung entschieden mich konfirmieren zu lassen, nicht - wie viele Gleichaltrige um der zu erwartenden Geschenke willen - sondern weil ich an Gott glauben wollte. Und doch merkte ich, dass ich mich mit meinem "Glauben" auf reichlich dünnem Eis bewegte. So frug ich ob meines Nicht-glauben-könnens wenige Jahre später meinen Vater (evangelischer Klinikseelsorger von Beruf) warum er an Gott glaube.
Da berichtete er mir von einem Erlebnis aus dem 2. Weltkrieg, das er selbst seiner Frau nie erzählt hatte:

   Es war Januar oder Februar 1945 in der Nähe der heutigen polnischen Grenze. Die deutsche Armee war auf dem Rückzug und er hatte als Unteroffizier mit einem Trupp von acht Mann zu Fuß die Aufgabe gehabt, mit Panzerfäusten die heranrückenden russischen Panzer eine Weile auf zu halten. Ein nicht ohne Grund so genanntes "Himmelfahrts-Kommando".
   Da fand er sich eines Morgens völlig allein im verschneiten Wald wieder. Und flüchtete sich über freie Felder hinweg zu einem Bauernhof, in dem er sich vor den Russen verstecken durfte.
Doch hatten diese seine Flucht bemerkt, fanden ihn dort zwar nicht, bedrohten aber die Bauern mit ihren Waffen, auf dass er heraus käme.
   So wurde er gefangen genommen. Fünf, sechs russische Soldaten bekamen den Befehl ihn übers Feld zurück zum Wald zu bringen und ihn dort zu erschießen (da mein Vater fast besser Russisch als Deutsch konnte, er war in Estland aufgewachsen, verstand er jedes ihrer Worte).
   Umringt von dieser Schar Soldaten mit ihren entsicherten Pistolen, die sich alle auf ihn richteten, war er sich seines nahenden Todes gewiss. Dem Ernst des Augenblicks entsprechend betete er ein (vermeintlich) letztes Vaterunser. Da sah er sich plötzlich aus der Vogelperspektive selbst übers verschneite Feld gehen, umringt von den russischen Soldaten. 

    Und während sein materieller Körper brav weiter lief (jede auffällige Bewegung hätte eine Kugel bedeutet), erlebte mein Vater eine vollkommene Lebensrückschau, die er mit einem Film verglich, der überraschend vieles enthielt, woran er sich sonst nicht hatte erinnern können.
   Dann kam ein "Tunnelerlebnis" und ein Empfangenwerden in einer unbeschreiblich himmlisch-überlichten und paradiesischen Atmosphäre. Die Wesenheit, die ihn da empfing, begriff er als Christus. Sie stellte ihm frei im Himmel zu bleiben oder wieder hinunter zu den Menschen zu gehen....                                                               


Ob der Lebensrückschau hatte mein Vater die Gewissheit, dass sein bisheriges Leben seinen Sinn noch nicht gehabt habe. Und so entschied er sich (gefühlt schweren Herzens) diese unausprechlich wunderbare Welt zu verlassen. Und kam er wieder in seinen Körper, der inzwischen den Wald fast erreicht hatte.
   Da kam, zu aller Überraschung, ein deutscher Geländewagen mit zwei deutschen Soldaten aus dem Wald gefahren. Sie ergaben sich sofort, boten den russischen Soldaten den Wagen an und hofften damit wenigstens ihr Leben zu retten.
   Zum Glück waren es russische Soldaten, wie mein Vater betonte. Denn deutsche wären viel zu korrekt gewesen um den Erschießungsbefehl zu vergessen. Stolz, nun drei Gefangene und einen Geländewagen zu haben, zogen die russischen Soldaten ihrer Einheit entgegen.

   
Einerseits war mein Vater dankbar, gerettet worden zu sein, andererseits empfand er nun das Dasein in diesem Körper und hier auf der Erde als sehr viel unschöner. Und so manches mal sehnte er sich zurück in jene paradiesische Welt. Doch war er sich gewiss, dass er nicht gerettet worden wäre, wenn sein Leben in der Zukunft keinen tieferen Sinn haben würde. 
   Diese Gewissheit trug ihn nicht nur durch fast 5 Jahre (für viele andere: tödliche) Kriegsgefangenschaft, sondern bis an sein Lebensende ! Und war ein stiller Quell für so manches Segensreiche, was zahllose Menschen zuteil wurde, ohne dass sie von diesem Christus-Erlebnis je erfuhren, durch das mein Vater aber ein "anderer" Mensch geworden war.
   
Ich hatte nie Anlass auch nur den geringsten Zweifel zu haben, dass mein Vater das so erlebt hatte. Aber als Oberstufenschüler, der Mathe, Physik und Biologie liebte, bewies es mir nicht die Existenz Gottes und half mir damals nicht weiter. Ich war einfach zu materialistisch-naturwissenschaftlich geprägt. 
     Erst Jahre später, nach eigenen spirituellen Erlebnissen, erschloss sich mir die innere Tiefe meines Vaters. Mein naturwissenschaftliches Denken erklärte sich sein Erlebnis zunächst mit biochemischen Extrem-Reaktionen seines Gehirns. Ohne dabei zu berücksichtigen, dass (körpereigene) Drogen nicht in der Lage wären mit einem Mal einen Menschen so durch und durch "umzukrempeln".

Hier der Originalpost (drauf clicken)

Donnerstag, 26. Februar 2015

Wie fünf Minuten eine Disco in eine Kirche verwandelten



1987 erzählte Reinhard Bonnke auf der Euro-Fire Konferenz eine schier unglaubliche Geschichte. Er predigte wenige Minuten in einer südafrikanischen Disco und alle anwesenden Jugendlichen bekehrten sich. Wenig später war aus der Disco eine Kirche geworden.
Diese Geschichte erzählte er auch in seinem autobiografischen Buch im 18. Kapitel ( Buchauszug in englischer Sprache) .... 

Ich fasse die Geschichte kurz in deutscher Sprache zusammenzusammen:
 "Mein Telefon klingelte. Bruder Harold Horn ...sagte, „Reinhard, komm nach Kimberley und predige uns. Ich sagte. Ich werde kommen"

Freitag Abend sass ich auf einer Bühne und schaute auf eine Ve
rsammlung von etwa 200 Personen. Ich konnte keine einzige junge Person entdecken. Nicht eine. Ich beugte mich zu Harold herüber und fragte: „Wo sind die jungen Leute?“ Harold nickte traurig …. Als später alle gegangen gegangen waren, kam Harold zu mir: „Reinhard, möchtest du die Antwort auf deine Frage sehen? Willst du wissen, wo die jungen Leute in Kimberley sind?“ „Ja, das will ich“ „Steig in mein Auto. Ich will es dir zeigen!“

Sie fahren durch Kimberley und landen vor einer Disco, aus der ohrenbetäubender Lärm drang. Bonnke war zuvor noch nie in einer Disco und lässt sich von Harold überreden, sie zu betreten. Er ist total entsetzt. Aber plötzlich sieht er in einer Art Vision die Gesichter der Kids … er erkennt: sie suchen etwas, was sie nicht finden können. 


Harold und er suchen den Besitzer der Disco auf:
„Sir, ich bin den ganzen weiten Weg von Deutschland gekommen … geben sie mir die Erlaubnis fünf Minuten zu den zu den jungen Leuten in Ihrer Disco zu sprechen“ Er schaute mich von oben bis unten an und sagte dann: "Sie sind ein Prediger ...wenn sie predigen wollen tun Sie das in Ihrer Kirche“ Schließlich lässt er sich aber doch überreden und gewährt Bonnke die fünf Minuten: „OK, aber nicht Heute Abend. Morgen um Mitternacht!“ 

    Am nächsten Abend Punkt Mitternacht stoppte die Musik und Bonnke schnappte sich das Mikrofon. Er beginnt über die Liebe Gottes zu predigen ...die ersten Jugendlichen fangen an zu weinen …. am Ende macht Bonnke einen Bekehrungsaufruf … alle Jugendlichen- ohne Ausnahme - heben die Hand als Zeichen ihrer Bekehrung.
 

Und das Ende der Geschichte: Als Bonnke später wieder einmal in Kimberley ist, fährt Harold in wieder zu der „Disco“ .. und Bonnke traut seinen Augen nicht. Aus der ehemaligen Disko ist eine Kirche geworden, in die viele der Jugendlichen von damals gehen … Die Disko hatte pleite gemacht, weil die Jugendlichen weggeblieben waren."  



Sonntag, 22. Februar 2015

Ein Wunder in vier Akten





In seinem wirklich außergewöhnlichen Buch „Die glücklichsten Menschen auf Erden“ (hier clicken) berichtet Demos Shakarian von einem ganz und gar außergewöhnlichen Heilungswunder bezüglich seiner damals 17 jährigen Schwester Florence  

1. Akt: Ein schwerer Unfall 
An einem Septembermorgen des Jahres 1941 kollidierte der Wagen von Florence mit einem LKW, dessen Ladung - glühendheißer Teer - auf die Strasse gerät . Die aus dem Wagen geschleuderte junge Frau gerät in Kontakt mit dem Teer und erleidet, - neben zahlreichen Knochenbrüchen – schwerste Verbrennungen am ganzen Körper.
   Sie wird auf die Intensivstation des örtlichen 33-Betten Krankenhauses von Downey gebracht, aber dort kann man sie nur stilllegen. Man kann sie wegen der Brandverletzungen nicht operieren. Sie erleidet unerträgliche Schmerzen. Kein Medikament oder keine Spritze verschafft Linderung. Es werden Röntgenaufnahmen gemacht, Sie zeigten: 
    „dass ihr linker Hüftknochen und ein Beckenknochen durch den Aufprall auf das Pflaster zersplittert waren. Später zeigten andere Aufnahmen, dass kleine Stücke der zersplitterten Knochen zu den lebenswichtigen Unterleibsorganen wanderten. … jeden Tag konnten wir sehen, wie sich die nadelscharfen Splitter tiefer in den Unterleib hineinschoben.“ (Seite 71) 
   Kurzum, die Zeit arbeitete gegen und nicht für Florence. 

2. Akt: Beten und Fasten 
Nach sechs Tagen entschloß sich die Gemeinde, zu der Demos und Florence gehörten, zu einem 24 stündigen Gebets- und Fastentag. Alle Gemeindemitglieder verzichteten auf Nahrung und Flüssigkeit und beteten für die Heilung von Florence. 
    Zeitgleich machte sich Demos auf den Weg nach Maywood, um dort einen gewissen Dr. Price, einen bekannten Evangelisten, zu holen, durch den schon viele wirkmächtige Heilungswunder geschehen waren. Der hat gerade in einer Zeltveranstaltung gepredigt und ist umringt von Menschen. Die Ordner wollen Demos nicht zu ihm lassen: 
   „Dr. Price, rief ich schnell. Er drehte sich um … ich drängte an den Platzanweisern vorbei. „Dr. Price“, sagte ich, „ … meine Schwester hatte einen Autounfall. Und die Ärzte sagen, dass sie nicht weiterleben kann … so fragen wir uns, ob Sie vielleicht kommen würden.“ 
   Dr. Price schloß seine Augen und ich konnte ihm die Müdigkeit ansehen … dann öffnete er plötzlich die Augen und sagte: „Ich komme!“ (S.75)
    Auf der Fahrt ins Krankenhaus teilte Dr.Price Demos mit, dass seine Schwester geheilt werden würde. Dem verblüfften Demos erklärt er dann, dass er die Salbung Gottes verspüre, wie bei schon bei einem anderen völlig außergewöhnlichen Heilungswunder zuvor. 

3. Akt: Die Heilung 
Im Krankenhaus angekommen begeben sich die beiden direkt zu Florence, die regungslos zwischen allen möglichen Apparaturen liegt. Dr. Price berührte sie mit den Fingerspitzen, die er vorher mit etwas Salböl benetzt hatte, sanft ihre Stirn und begann zu beten: „Herr Jesus, danke, dass du hier bist. Danke, dass Du unsere Schwester heilst!“ 
   Die Atmosphäre in diesem Zimmer hatte sich mit einem Schlag verändert, alles war ausgefüllt, sogar die Luft schien schwerer geworden zu sein. ...uns die allesdurchflutende Gegenwart Gottes umgab (Seite 75/76)
    Urplötzlich begann Florence sich im Bett – was ihr strengstens untersagt war – hin und her zu wälzen. Zwanzig Minuten wälzte sich sich so in ihrem Gefängnis aus Schläuchen, und Dr. Price und ich mussten aufpassen, nicht von einem Gewicht getroffen zu werden. ... Und dann wurde es wieder ein ganz gewöhnliches Krankenzimmer.Florence lag ganz ruhig auf dem Bett, und die Gewichte hörten allmählich auf zu schwingen.Lange sah sie mich still an. „Demos“, flüsterte sie dann, „Jesus hat mich geheilt!“


4. Akt: Genesung und Tod 
Als ich im Krankenhaus ankam, war das Röntgenzimmer voll von Ärzten, Krankenschwestern und medizinisch-technischen Assistenten … Dann wurden die acht Röntgenplatten an einer Leuchtwand aufgehängt. Auf den ersten sieben waren zersplitterte unf falsch liegende Hüft- und Beckenknochen zu sehen … auf der achten Röntgenplatte aber, die an dem Morgen gemacht worden war, sah man einen in jeder Hinsicht normalen Beckenknochen … der Linke Hüftknochen war genauso geformt wie der rechte...(S.76) 
   Florence blieb noch einen Monat lang im Krankenhaus, und die Brandwunden heilten weiter zu. In der Nacht vor ihrer Entlassung hatte sie einen Traum: Sie sah 25 Gläser mit Wasser vor sich auf einem Tisch stehen. die sie austrinken sollte.
   ..,sagte sie am nächsten Tage zu Rose und mir: “ich glaube, Gott schenkt mir noch 25 Jahre, in denen ich IHM dienen kann.“ (Seite 77)
   25 Jahre später wurde sie plötzlich krebskrank und verstarb recht schnell.

Links:
Buch 
Demos Shakarian 
Dr.Price 
Florence 

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Zwei überraschende Berührungen



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Vor einiger Zeit eine junge Frau im Radio folgende Geschichte (sinngemäss wiedergegeben):
“Ich putzte gerade Fenster meiner Wohnung, während meine kleine Tochter im Hintergrund spielte. Nachdem ich mit einem Fenster fertig war, liess ich es offen und wandte mich dem nächsten Fenster zu. Nach einer Weile spürte ich auf einmal, dass etwas (oder jemand) mich an den Schulterblättern berührte.
  Im selben Moment wusste ich, dass meine Tochter in grosser Gefahr war. Und so war es auch. Sie war unbemerkt auf das Fensterbrett geklettert und drohte in die Tiefe zu stürzen. Im letzten Momentvermochte ich sie zu ergreifen und sie herunterheben.
   Ich war geschockt über meinen Leichtsinn, aber auch irritiert und dankbar über die vorherige BERÜHRUNG. Offensichtlich gibt es da JEMANDEN, der über uns wacht!

Diese Geschichte erinnert mich an die Nacht vor meiner Erwachsenentaufe (Auszug aus meiner autobiografischen Geschichte „Freund oder Feind“   - hier -) :
"Danach nahm ich noch am Abendgottesdienst teil und kam erst gegen Mitternacht, reichlich geschlaucht und mit leichten Kopfschmerzen, nach Hause. Ich legte mich sofort Schlafen.
   Etwa eine Stunde später wachte ich plötzlich auf. Und war im Nu hellwach. Ich wusste ohne irgendeinen Zweifel, dass sich jemand im Raum befand. Die Gegenwart dieser Person war so stark spürbar, dass ich weder die Augen zu öffnen noch mich zu bewegen wagte. Instinktiv ging mir ein Gedanke durch den Kopf: Freund oder Feind?
    Im nächsten Augenblick berührte mich kurz und sanft eine Hand an der Stirn. Sofort begann mich von Kopf bis Fuß ein warmer, wohliger Friedensstrom zu durchfluten. Und dann spürte ich, dass ich wieder alleine war.
   Als ich die Augen öffnete und im fahlen Halbdunkel umherschaute konnte ich nichts Ungewöhnliches entdecken. Niemand war da und nichts im Zimmer hatte sich verändert. Nichts zeugte von einiger vormaligen Anwesenheit einer anderen Person, außer – der mächtige Friedensstrom in mir."

Wir leben in einer Zeit, in der es zumindest in Europa eine starke Tendenz gibt alles Übernatürliche zu bezweifeln oder gar abzulehnen. Die Wunder der Bibel werden für "Märchen "gehalten und der Glaube an einen Gott, der über Allem wacht, scheint stark rückläufig zu sein.
   Da können und sollen solche Episoden Mut machen. Sie verweisen darauf, dass wir vielleicht doch nicht so alleine in der Welt sind, wie manche meinen. Vielleicht ja gerade jetzt in der Weihnachtszeit mal Gelegenheit neu über dieses Thema nachzudenken. 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Zwei wundersame Entrückungen

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In der Apostelgeschichte des Lukas wird folgende erstaunliche Begebenheit geschildert: Und als sie auf der Straße (von Jerusalem nach Gaza) dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, dass ich mich taufen lasse? Und er ließ den Wagen halten und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich. Philippus aber fand sich in Aschdod wieder und zog umher und predigte in allen Städten das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam. 

Also, um das jetzt mal zu konkretisieren. Aschhdod liegt an der Küste des Mittelmeeres etwa vierzig Kilometer nördlich von Gaza. Also keineswegs an der Strasse zwischen Jerusalem und Gaza, wo jene Spontan-Taufe stattgefunden hat. Und bei jener geschilderten Entrückung des Philippus dürfte es sich etwa um eine Entfernung von zwanzig Kilometer gehandelt haben, die er quasi im Nu überbrückte. In zwei oder drei Sekunden mal eben von A nach B gebeamt. Ist so etwas vorstellbar und glaubhaft?
   Ich kann mir vorstellen, dass viele Skeptiker hier abwinken und vielleicht auch zum Spott greifen. Wer wollte es ihnen verdenken? Und auch mancher Christ hier lieber nicht intensiver drüber nachdenken möchte. Für beide aber habe ich eine Überraschung parat. In einem autobiografischen Buch (1) berichtet David du Plessis, ein weißer südafrikanischer Christ, von genau solch einer Erfahrung. Ich will versuchen, sie mit meinen Worten wiederzugeben. 

Er hatte gerade in einem Garten den Streit zwischen zwei Glaubensbrüdern erfolgreich geschlichtet, als der die „Stimme des Herrn“ in Africaans zu sich sprechen hörte: „Du wirst sofort in jenem Haus dort drüben gebraucht!“
    Jenes besagte Haus, wo ebenfalls ein Glaubensbruder wohnte, lag in etwa anderthalb Kilometern Entfernung. Du Plessis informierte kurz die beiden Anderen und rannte sofort los, warf die Gartenpforte hinter sich zu und stand zwischen der Wahl: Linker oder rechter Weg? Ich wandte mich nach links dem flacheren Weg zu. Als ich meinen Fuss hob um zu rennen, setzte ich ihn auch schon auf der Schwelle des Hauses nieder. Und das ist Alles, woran ich mich erinnern kann. ….Ich stand einen kurzen Augenblick still. „Wie bin ich hierher gekommen? Woher bin ich gekommen? Habe ich geschlafen?“ Doch ich wurde in meinen Gedanken unterbrochen. Sonderbare heftige Geräusche drangen aus einem der Zimmer. (S.80)

  Die folgende sehr heftige, aber erfolgreiche Dämonenaustreibung spare ich jetzt mal aus, da sie nicht zum Thema dieses Artikels gehört. Ich erzähle sie vielleicht mal bei anderer Gelegenheit.
   Stattdessen möchte ich an anderer Stelle wieder einsetzen. Die zwei Männer, zwischen denen du Plessis zuvor vermittelt hatte, waren inzwischen nämlich auch in besagtem Haus angekommen und gerieten in helle Aufregung und einer sagte zu du Plessis: „Der Mann hier sagt, dass du schon zwanzig Minuten hier seist … du hast uns vor zwanzig Minuten verlassen. Wie kannst du seit zwanzig Minuten hier sein? … Welchen Weg bis du gerannt? Wir sahen dich weggehen ...( und als sie ebenfalls an die Weggabelung kamen) wir schauten nach rechts – kein David. Wir schauten nach links - kein David. Und jetzt kommen wir hier an und du bist schon seit zwanzig Minuten da. Unmöglich!“ (S. 82)
    In diesem Moment begriff du Plessis, das er jenes Philippuswunder, eine Entrückung, erlebt hatte. 

Gewiss, eine seltsame und sehr außergewöhnliche Geschichte! Vielleicht wird nicht jeder Skeptiker nun restlos überzeugt sein. Aber mancher es vielleicht doch als einen Hinweis verstehen, dass es zwischen Himmel und Erde mehr Dinge geben könnte, als uns die Schulweisheit glauben machen will (Skakespeare). Und manch ein zögerlicher Christ wird vielleicht den Wunderberichten der Bibel in Zukunft etwas mehr Glauben schenken. "Für Gott ist kein Ding unmöglich" (Lukas 1)

Dienstag, 25. November 2014

Präzise Führungen



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In seinem Buch „Das Kreuz und die Messerhelden“ berichtet David Wilkerson davon, wie er von Gott den Auftrag erhielt nach New York zu den kriminellen Jugendgangs zu gehen. Obwohl ihm, einem Landpastor, dies als eine unmögliche und völlig verrückte Idee erschien, ließ er sich auf dieses Abenteuer ein. Und erlebte Wunder über Wunder. Ein kleines Beispiel: 

Bei dem notwendigen Versuch die Eltern eines gewissen Luis Alvarez zu finden, stieß er schnell an seine Grenzen. Es gab einfach zu viele Alvarez im New Yorker Telefonbuch. Schließlich gab er es auf und betete: „Herr, wenn wir in deinem Auftrag hier sind, dann musst DU uns führen!“ Dann fuhr er einfach los durch die Strassen so wie es ihm gerade in den Sinn kam. Irgendwann landeten sie in Spanish Harlem Plötzlich verspürte er ein starkes inneres Drängen. Er stoppte und stieg aus. Und fragte einige herumstehende Kids nach einem gewissen Luis Alvarez
„Den, der wegen des lahmen Burschen im Gefängnis sitzt?“ „Ja, kennst du ihn?“ Der Junge schaute mich noch immer gross an. „Ist das Ihr Wagen?“ fragte er. Ich wurde der Fragerei überdrüssig: „Ja, das ist mein Wagen. Warum?“ Der Junge zuckte die Achseln: „Mensch! ...Sie haben ja direkt vor seinem Haus geparkt!“ 

Eine unglaubliche Führung, nicht wahr? David Wilkerson und Miles, sein Begleiter, waren quasi im Blindflug direkt zur richtigen Adresse geführt worden. Und dies in der Millionenmetropole New York!
    Kann so eine Geschichte überhaupt stimmen? mag sich ein Skeptiker fragen. Sollte Gott ein Ding unmöglich sein, möchte ich da antworten. Persönlich habe ich übrigens mal eine ähnliche Geschichte erlebt:hier

 Die Geschichte mit Wilkerson ist wirklich lesenswert.Buch Ist auch verfilmt worden. Wer Zeit und Muße hat: hier

Dienstag, 18. November 2014

Gibt es übernatürliche Erscheinungen?




                                                 Foto ist von http://ww.bigfoto.com/

„Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und führte sie beiseite auf einen hohen Berg. Und ward verkläret vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß als ein Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. ... Und da sie vom Berge herabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt diese Erscheinung niemanden sagen, bis des Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist.“ (Matthäus 17, 1-3 + 9)
  
Die Bibel erwähnt an verschiedenen Stellen solche Erscheinungen, beispielsweise auch das Erscheinen des Erzengels Gabriel bei Maria, der Mutter Jesu. Sind dies alles „Märchen“ aus uralter Zeit?
    Vor vielen Jahren kannte ich über ihre Töchter flüchtig Erna, eine damals vielleicht 50-jährigen Witwe. Und sie, eine an sich durch und durch normale und gutherzige Frau, erzählte mir einmal eine bemerkenswerte Geschichte.
     Ihr Mann war an Krebs erkrankt und die Ärzte gaben ihm nur noch wenig Zeit zu leben. Er, wie Erna ein gläubiger Christ, wollte dies keineswegs akzeptieren. Er fühlte sich zu jung zum Sterben und so bat er in inständigem Gebet Gott um Heilung.
    „Als ich eines Tages vom Einkaufen nach Hause kam,“ sagte Erna, „sah ich vom Flur aus unser Wohnzimmer hell erleuchtet. Aber von einer solchen strahlenden Helligkeit, dass es nicht von unseren Lampen kommen konnte. Ich wagte nicht das Zimmer zu betreten.“
    Später, als das Licht verschwunden war, tat sie es dann. Ihr Mann saß in seinem Lieblingssessel, schaute sie an und sagte: „Jesus war gerade hier. Er hat mir gesagt, dass ich meinen Kampf gegen den Krebs aufgeben solle. Er wolle mich heimholen.“ Der Mann starb einige Zeit später. 

In dem Zusammenhang möchte ich auch auf die Geschichte des ehemaligen Yogi Rabindranath R. Maharaj verweisen. Er hatte allen anderen Göttern abgeschworen, nachdem er JESUS als den wahren WEG zu Gott erkannt hatte .... er erlebte deshalb grosse Anfeindungen von seiten gläubiger Hindus ... als er diesbezüglich recht verzweifelt war und Jesus sein Leid geklagt hatte, passierte Folgendes: "Etwa um 2 Uhr morgens schüttelte mich jemand wach. Verwundert schlug ich die Augen auf und sah jemand in einem strahlenden Licht neben meinem Bett stehen. Hellwach setzte ich mich aufrecht hin und blickte auf die Gestalt. Es war Jesus ... Er streckte mir seine Hand entgegen und sagte: "Frieden! Meinen Frieden gebe ich dir!" Nach diesen Worten verschwand er und das Zimmer wurde wieder dunkel. ... Lange Zeit lag ich mit den Händen unter dem Kopf und freute mich in dem Herrn" ( S. 193 aus "Der Tod eines Guru" hier )

Und auch ich selber habe im Prinzip Ähnliches erlebt in der Nacht vor meiner Erwachsenentaufe:   "Danach nahm ich noch am Abendgottesdienst teil und kam erst gegen Mitternacht, reichlich geschlaucht und mit leichten Kopfschmerzen, nach Hause. Ich legte mich sofort Schlafen.
   Etwa eine Stunde später wachte ich plötzlich auf. Und war im Nu hellwach. Ich wusste ohne irgendeinen Zweifel, dass sich jemand im Raum befand. Die Gegenwart dieser Person war so stark spürbar, dass ich weder die Augen zu öffnen noch mich zu bewegen wagte. Instinktiv ging mir ein Gedanke durch den Kopf: Freund oder Feind?
     Im nächsten Augenblick berührte mich kurz und sanft eine Hand an der Stirn. Augenblicklich begann mich von Kopf bis Fuß ein warmer, wohliger Friedensstrom zu durchfluten. Und dann spürte ich, dass ich wieder alleine war.
    Als ich die Augen öffnete und im fahlen Halbdunkel umherschaute konnte ich nichts Ungewöhnliches entdecken. Niemand war da und nichts im Zimmer hatte sich verändert. Nichts zeugte von einiger vormaligen Anwesenheit einer anderen Person, außer – der mächtige Friedensstrom in mir." (Auszug aus meiner autobiografischen Geschichte "Freund oder Feind" hier


Leider kann ich zum Thema “Erscheinungen“ nicht unerwähnt sein lassen, dass Paulus vor dem „Engel des Lichts“ warnt: „Denn der Satan selbst tarnt sich als Engel des Lichts.“ ( 2. Korinther 11,14) So mag manche außerhalb der Bibel berichtete Engelerscheinung vielleicht dann doch eher diesen (dämonischen) Ursprungs sein.
     Im Übrigen hatten Menschen früherer Zeitalter – im Gegensatz zum heutigen modernen und aufgeklärten Menschen kein Problem mit „Erscheinungen“. In Shakespeares Macbeth treten im vierten Aufzug 1. Szene gleich mehrere (dämonische) „Erscheinungen“ auf und sagen ihm die Zukunft voraus. Und auch in Goethes Faust erscheint ihm im 1. Akt ein (dämonischer) Erdgeist. „Aber das ist doch alles nur Literatur, Fiktion, Phantasie!“, mag jetzt so mancher denken. Das stimmt schon, aber muss es darum „unrealistisch“ sein?
     
Es noch die “Quo vadis“ –Geschichte erwähnt. Ich zitiere aus Wikipedia: „Den apokryphen Petrusakten nach begegnete der Apostel Petrus auf seiner Flucht aus Rom Christus und fragte ihn „Quo vadis, Domine?“ („Wohin gehst du, Herr?“) und erhielt zur Antwort „Venio Romam iterum crucifigi.“ („Nach Rom, um mich erneut kreuzigen zu lassen“). Daraufhin kehrte Petrus um, wurde in Rom gefangengenommen und gekreuzigt.“
     Und die Geschichte des Apostels Paulus ist als "Damaskuserlebnis" ins kollektive Gedächtnis  eingegangen: hier

Ich möchte ermutigen solche Dinge nicht einfach als Phantastereien und Hirngespinste abzutun ... ich denke, dass sie darauf verweisen, dass es "zwischen Himmel und Erde mehr Dinge gibt als uns die normale schulweisheit glauben machen will" (Shakespeare)