Donnerstag, 8. Oktober 2020

Ein Wunder brachte die Wende

 


In seinem Buch „Die glücklichsten Menschen der Erde“ berichtet Demos Shakarian  im 10. Kapitel  von einer wochenlangen Evangelisation in Haiti im Jahre 1960. Es hatte sich um eine persönliche Einladung des damaligen gefürchteten Militärdiktators Francois Duvalier („Papa Doc“) gehandelt , als eine Art „Danke schön“ für Hilfeleistungen nach einer Naturkatastrophe.

Zu einer Katastrophe ganz anderer Art drohte dann eine abendliche Veranstaltung im Stadion von Port-au-Prince auszuarten. Unter die 35 000 Besuchern hatten sich etwa 300 Voodoopriester gemischt, die vermummt waren, blutrote Gewänder und lange Spitzenhüte trugen. Sie begannen  auf der Aschenbahn ihre Runden zu drehen und mit rhythmischen Sprechchören die Veranstaltung zu stören. Schnell schlossen sich ihnen Hunderte von Stadionbesuchern an.
    Die Dinge drohten vollkommen aus dem Ruder zu laufen und ein General, der die Aufsicht über die Veanstaltung hatte, wollte schon das Militär einsetzen. Demos Shakarian bewirkte durch eine energische Intervention einen Aufschub, stellte sich mit seinen 25 Mitarbeiten in einen Kreis, und sie begannen Gott um Hilfe anzurufen …
    Plötzlich gellte ein lauter Schrei durch das Stadion. Soldaten stürmten zu der Stelle, von wo der Schrei gekommen war. Man befürchtete eine Bluttat … unten auf der Aschenbahn war die Menschenmenge zu Tausenden angeschwollen und hatte mit rhythmischem Geistertanzen begonnen.

Die Soldaten kehrten mit einem Ehepaar zurück, welches einen Jungen auf ihren Armen trug. Ein kurzer Wortwechsel mit dem bekannten haitianischen Senator Bonhomme, dann eilte der mit dem Jungen und seinen Eltern zur Rednerbühne und begann zu sprechen. Anfangs kam er kaum gegen den Lärm im Stadion an, dann aber wurde es ruhiger und seine Worte drangen durch. "Es ist ein Wunder geschehen. Dieser Junge - ich kenne ihn persönlich -  war von Geburt blind und kann nun sehen." Er wies auf den Neunjährigen. Tatsächlich zeigte der Reaktionen eines Sehenden.
    Als die Leute das offensichtliche Wunder begriffen, kippte die Stimmung im Stadion um. Die Leute begannen nun Gott zu loben und zu preisen! Immer mehr Menschen liefen – auf Einladung von Shakarian – auf`s Spielfeld, warfen ihre Fetische fort und übergaben ihr Leben Jesus. Am Ende waren es ungefähr 10000 Menschen, unter ihnen viele Voodoopriester.

Die ganze Evangelisation wurde ein voller Erfolg. Noch viele weitere Heilungen geschahen, es bekehrten sich weitere Tausende von Haitianern.
    Als er am vorletzten Tag mit eihigen Mitarbeitern zu einer halbstündingen Audienz bei „Papa Doc“ war, fragte er den Präsidenten zum Abschluss , ob er  für das Land und Volk beten dürfe. Der war sofort einverstanden und so geschah es dann auch.
  Dann fragte er den Präsidenten, ob er noch ein besonderes Anliegen hätte. „Regen!“ sagte er „Bitten Sie Gott um Regen für dieses Land!“ Hintergrund: Es hatte wochenlang schon nicht mehr geregnet.
    Zur Schlussveranstaltung am letzten Abend kamen recht wenige Menschen. Kein Mensch wollte bei tropischen Dauerregen vor die Türe gehen!



Freitag, 8. Mai 2020

Das erhörte Schächergebet der Esther H.



Als die 14-jährige Esther Hotel 1976 ins Krankenhaus eingeliefert und am Blinddarm operiert wurde, kam es in der darauffolgenden Nacht zu unerklärlichen Blutverlusten. Nähere Untersuchungen ergaben, dass sie an Leukämie litt.  
    Für das lebenslustige junge Mädchen war das natürlich ein schwerer Schock. Die eingeleiteten Maßnahmen zeigten wenig Wirkung und irgendwann gaben die Ärzte sie auf. 
    So lag sie in ihrem Krankenbett, zwischen apathischen Wachzuständen und Bewusstlosigkeiten wechselnd. Dann schien das Ende gekommen! Eine Diakonisse setzte sich zu ihr ans Bett und sagte: „Esther, heute Nacht kommen die Engel und holen dich!“ 

Was als Trost gemeint war - die Diakonisse glaubte, das Esther gläubig wäre -, versetzte das junge Mädchen in totale Panik. Denn sie stammte zwar aus einem christlichen Elternhaus, war aber selber nicht gläubig. Und sie wusste, das laut Bibel keineswegs das Paradies auf sie warten würde. Sondern eher das Gegenteil! 

   Und so betete sie in der Nacht, dass Jesus ihr wie dem Schächer am Kreuz ( Lukas 23, 42+43)  eine letzte Chance geben und sie heimholen möge. Oder aber sie leben lasse und ihr Gelegenheit gebe, ein besserer Mensch zu werden. Ein Notgebet, was sicherlich schon viele gesprochen haben! 

Tatsächlich war sie zum Erstaunen der Ärzte und auch der Diakonissenschwestern am nächsten Morgen noch am Leben. Man sprach von einem Wunder. 
    Der Oberarzt kam an ihr Bett und fragte sie, ob etwas in der Nacht Besonderes geschehen sei. Und sie erzählte ihm von ihrem Gebet. 
     
Der Arzt hörte ihr nachdenklich zu und sagte dann: „Also gemäß unserer Untersuchungen und nach menschlichem Ermessen dürftest du eigentlich nicht mehr leben. Es ist ganz offensichtlich ein medizinisches Wunder. Wenn du wieder ganz gesund wirst, halte dein Versprechen, welches du Jesus gegeben hast!“ Ein halbes Jahr später wurde sie restlos wiederhergestellt und geheilt aus dem Krankenhaus entlassen. 

    

Sonntag, 12. April 2020

Neunzig Minuten im Himmel




Ich starb am 18. Januar 1989. Bereits nach wenigen Minuten trafen die Rettungssanitäter am Unfallort ein. Sie fanden bei mir keinen Puls und stellten meinen Tod fest. Sie deckten mich mit einer Folie zu ...
    Ich war sofort nach meinem Tod im Himmel. Während ich im Himmel war, kam ein Baptistenprediger an den Ort. Obwohl er wusste, dass ich tot war, rannte er zu meinem leblosen Körper und fing an für mich zu beten. ...
    Ungefähr neunzig Minuten, nachdem der Rettungsdienst meinen Tod festgestellt hatte, erhörte Gott das Gebet dieses Mannes. Ich kehrte ins Leben zurück!
So beginnt das faszinierende Buch  hier anclicken des amerikanischen Baptistenpastors Don Piper,  dessen Wagen von einem Lkw zerquetscht wurde. Er berichtet darin von seinen Erfahrungen im Himmel und seinen langen Weg zurück in ein  halbwegs normales (irdisches) Leben. Er ist eine wundersame Geschichte, wie man sie selten antrifft. Doch ziemlich normal und ehrlich erzählt, und mittlerweile ist sie auch schon verfilmt worden.

Der kalte Wintertag des Jahres 1989, der das Leben von Don Piper grundlegend verändern sollte, begann mit einem Gottesdienst. Genauer gesagt mit dem Abschlussgottesdienst einer baptistischen Predigerkonferenz in der Nähe des Lake Livingston
      Der erste ungewöhnliche Vorfall war, dass der Gottesdienst früher endete als geplant. Und so trat Don Piper die Heimreise in seinem Ford viel früher als vorgesehen an.
    Wie der Zufall - oder Gott -  es so wollte, hatte er drei Wochen zuvor einen Bußgeldbescheid wegen Fahren ohne angelegten Sicherheitsgurt erhalten. Dies fiel ihm in diesem Moment ein und so schnallte er sich dieses Mal  an. Ein Umstand, der nicht unerheblich für den weiteren Verlauf des Tages sein sollte.
    Schon wenig später befand er sich auf einem Highway, der direkt zum Lake Livingston, einem großen aufgestauten See führte. Um ihn zu überqueren fuhr er auf einen zweispurigen Damm. Am Ende dann ging dieser Damm  in eine schmale Brücke über, die über den Fluss Trintity Rivers führte. Und hier passierte es.
    In einer unübersichtlichen Kurve wurde sein Wagen von einem entgegenkommenden - mit viel zu hoher Geschwindigkeit fahrenden - Sattelschlepper erfasst, gegen die Leitplanke gedrückt und überrollt:
Mein Ford war völlig zerquetscht und von der Fahrbahn gefegt worden. Nur das Brückengeländer - ( und der Sicherheitsgurt) - hatte mich davor bewahrt in den Fluss zu fallen (und zu ertrinken)
Als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, konnte kein Pulsschlag bei Don Piper mehr festgestellt worden. Er wurde für tot erachtet und mit einer Folie zugedeckt. Das tragische Ende einer Dienstreise:
Wie durch einen Donnerschlag war mein Leben innerhalb einer Sekunde ausgelöscht worden

An dieser Stelle möchte ich eine kleine persönliche Anmerkung einfließen lassen. Meine inzwischen im hohen Alter verstorbene Tante erzählte mir einmal, dass sie meist immer unangeschnallt Auto gefahren war.
    Als sie sich auf einmal auf einer längeren Autofahrt befand, verspürte sie auf einmal den starken Impuls sich den Sicherheitsgurt umzulegen.  Leicht irritiert fuhr sie an den Straßenrand und schnallte sich tatsächlich an. Wenige Kilometer später wurde sie unverschuldet in einen schweren Autounfall verwickelt, den sie ohne den angelegten Sicherheitsgurt wohl nicht überlebt hätte. Zurück zur Geschichte:
Als ich starb, ging ich nicht durch einen langen dunklen Tunnel hindurch. .... Quasi parallel zu meiner letzten Erinnerung daran, dass ich im Regen über die Brücke fuhr, wurde ich plötzlich von einem strahlenden Licht eingehüllt, das sich mit irdischen Begriffen nicht beschreiben lässt. Das war alles.
Im nächsten Augenblick befand ich mich im Himmel.
So beginnt Don Pipers Beschreibung seines 90 minütigen Himmelsaufenthalt. Er wurde von einer großen Menschenschar  vor einem großen und mit Perlen verzierten Tor in Empfang genommen:
Während die Gruppe mir näherkam, erkannte ich, dass es sich dabei um Menschen handelte, die bereits vor mir gestorben waren ... sah ich zwar nicht Jesus, aber ich erkannte viele bekannte Gesichter ... Jeder von ihnen lächelte, juchzte und lobte Gott. Obwohl es niemand sagte, wusste ich doch intuitiv, das sie das Empfangskomitee des Himmels für mich waren. Es war gerade so, als ob sie vor dem Tor des Himmels auf mich gewartet hätten
  Er beschreibt dann detailliert über einige Menschen aus diesem Empfangskomitee, auch in welcher Beziehung er zu ihnen zu Lebzeiten gestanden hatte:
Einer der Leute, die gekommen waren, um mich zu begrüßen, war Mike Wood, ein Freund aus meiner Jugend. ..., der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass ich zum christlichen Glauben gekommen war .... Die Nachricht von seinem Tod traf mich damals sehr tief und ich brauchte sehr lange um darüber hinwegzukommen.
  Nun sah ich Mike im Himmel wieder. Als er mir den Arm um die Schulter legte, verschwand alle Trauer und aller Schmerz über seinen Tod. Nie hatte ich Mike so strahlen sehen
Alle schienen sich in einem fortwährenden Glückszustand zu befinden. Und waren sehr schön: 
Auch wenn einige ihrer Züge auf der Erde nicht unbedingt als attraktiv gegolten hatten - im Himmel waren sie alle vollkommen, strahlend schön und herrlich anzuschauen ... noch heute, viele Jahre später, schließe ich manchmal meine Augen, und dann sehe ich sie wieder vor mir - diese wunderschönen Gesichter mit ihrem strahlenden Lächeln
Nur ergänzend sei erwähnt, dass er dort auch Gespräche führte: und er nur Menschen dort begegnete, die er zu Lebzeiten Christen waren:
Ich betrachtete noch einmal die Gesichter jedes Einzelnen und mir wurde bewusst,  dass alle auf irgendeine Weise dazu beigetragen hatten, dass ich Christ geworden war oder auf diesem Weg geblieben bin ... unsere Gespräche kreisten darum, wie sehr sich alle freuten, dass ich hier war und wie glücklich sie waren, mich zu sehen .... Ich fühlte mich geliebt wie nie zuvor in meinem Leben

Don Piper schreibt in seinem Buch  aber nicht nur über seine Himmelsbegegnungen, sondern auch über die Schönheit des Himmels:
Als ich meinen Blick von den Gesichtern der Leute abwendete ... bemerkte ich, dass alles um mich herum mit einer enormen Intensität strahlte. Worte reichen nicht aus um diesen Anblick zu beschreiben.
Irgendwann begann sich Don Piper zusammen mit seinem Empfangskomitee auf das große perlenverzierte Tor zuzubewegen:
Eine heilige Ehrfurcht überkam mich, als ich mich dem Tor näherte. Ich hatte keine Ahnung was mich dahinter erwarten würde, aber ich spürte, dass mit jedem Schritt, den ich tat, alles immer wunderbarer wurde. Auf einmal nahm ich Musik wahr.

Über diese Musik des Himmels lässt er sich dann in vielen Einzelheiten aus:
Es war der schönste und angenehmste Klang, der mir jemals zu Ohren gekommen ist, und er hielt beständig an, wie ein Lied, das nie aufhört ... ich hatte das Gefühl, dass alles in mir in dieses himmlische Konzert einstimmte .. und zugleich war ich konzentriert und vollkommen aufnahmefähig für alles, was um mich herum vor sich ging .. alles war einfach ganz und gar vollkommen.
Zu dem himmlischen Klang waren gleichzeitig ununterbrochen Anbetungslieder zu vernehmen:
Ich war von dieser wunderbaren Musik ganz und gar ergriffen ... noch heute, da ich wieder auf der  Erde bin, höre ich manchmal einen Nachhall dieser Musik
Don Piper gelangte bis direkt vor das perlenverzierte Tor und erblickte dahinter eine himmlische Stadt:
Alles was ich in der Stadt sah, war strahlend hell.... sie strahlte so hell. dass kein Mensch auf Erden es ertragen könnte ... Ich war im Himmel und kurz davor das Perlentor zu durchschreiten ...
Seiner eigenen Aussage zufolge trat er durchs Tor ... und dann war seine himmlische Besuchszeit abgelaufen ... er in seinen irdischen Körper zurückgekehrt.

Don Pipers Buch "90 Minuten im Himmel" ist natürlich eine extreme Herausforderung für den menschlichen Verstand. Kann es wirklich sein, dass jemand sich über einen längeren Zeitraum im Himmel aufgehalten hat und dann in seinen schwerverletzten Körper zurückgekehrt ist?
    Mal abgesehen davon, dass es natürlich grundsätzlich gesehen keine Unmöglichkeit darstellt ( "Sollte Gott ein Ding unmöglich sein?") und es auch schon Andere gegeben hat, die Ähnliches berichtet haben, fällt es natürlich nicht leicht dies zu glauben.
    Ich möchte aber sagen, dass mich das Buch insgesamt doch überzeugt hat ... man spürt, dass da jemand sehr ehrlich mit sich und seinen Schwächen im (durch den Unfall hervorgerufenen) Behindertenalltag umgegangen ist ... das hat mich sehr für ihn eingenommen. Er ist da manchmal wirklich schonungslos!
    Seine Himmelsschilderungen wird man sicher mit anderen, ähnlichen Erfahrungen abzugleichen haben, aber ich habe keinen Zweifel, dass er sie bestmöglich (und sehr detailliert)  wiederzugeben versucht hat. Und ich persönlich halte sie auch für real-himmlisch.

Zum Abschluss möchte ich aber noch einmal Don Piper selber zu Wort kommen lassen:
Es mag den ein oder anderen geben, der meine Geschichte nicht glauben will ... als Wunschdenken oder den Versuch mein schweres Unfalltrauma zu verarbeiten abtut. Ich brauche mich nicht zu rechtfertigen.
    Ich weiß, was mir widerfahren ist. ... Ich weiß einfach, dass die Dinge, die ich erlebt habe, Wirklichkeit sind. ...
  Ich bin hier und lebe, weil Gottes Pläne mit meinem Leben hier in dieser Welt noch nicht erfüllt sind. Wenn Gott mit meinem Leben am Ziel ist, dann werde ich an jenen Ort zurückkehren, nach dem ich mich so sehr sehne.
    Mein Platz im Himmel ist reserviert, und irgendwann werde ich auch wieder dort sein - für immer.
    Mein Gebet ist, das wir uns dort begegnen mögen!

Freitag, 10. April 2020

Chips und Coca Cola




In den sozialen Medien macht gerade ein Zeugnis von einer Wunderheilung die Runde:

Ein nordirischer Pastor mit Namen Lee McClelland (The Ark Belfast Church), mit dem Corona-Virus infiziert, liegt auf der Intensivstation. Ihm geht es sehr schlecht und eines Nachts  bittet er Gott, ihm zu helfen,. Ihm ein Hoffnungszeichen zu geben, irgendwie in die Situation übernatürlich einzugreifen.
  Am nächsten Tag kommt eine männliche Reinigungskraft  in sein Zimmer. Es entwickelt sich ein Gespräch, wobei sich herausstellt, dass der Reiniger mehrere Jahre als Missionar in Nigeria gelebt hat und dort viele Wunder erlebt haben will. Er bietet am Ende des Gesprächs ein Gebet an, was der Pastor dankend annimmt.
 
Von da an ging es mit ihm gesundheitlich bergauf. So gut, dass er in der Nacht  Appetit auf Chips und Coca Cola bekommt. Er bittet Gott darum.
  Am nächsten Morgen kommt jener Reiniger vorbei, bringt ihm eine Tüte mit zwei Orangen, Chips und einer Cola und sagt "Ein Geschenk von Gott!"  Wohlgemerkt alles, ohne von dem Gebet zu wissen.

Inzwischen ist der Pastor wohl aus dem Krankenhaus entlassen worden!

1. Das Videozeugnis des Pastors:   hier
2. Die Geschichte wurde auch in dem "Belfast Telegraph" veröffentlicht. Kann man alles auf der Facebook-Seite von "The Ark Belfast Church " nachlesen:   hier

Mittwoch, 13. Februar 2019

Eine wundersame Heilung von Multipler Sklerose




Barbara Cummiskey Snyder


Eine tödliche Krankheit 

Als ich die Diagnose MS bekam, war das wie ein Schock. In den darauffolgenden 15 Jahren ging es mir gesundheitlich immer schlechter. Mehrmals wurde ich operiert, viele Wochen lag ich im Krankenhaus und kämpfte gegen die degenerative Krankheit. Ohne Erfolg. Die Multiple Sklerose traf mich schwerer als andere Betroffene und irgendwann konnten mir auch Ärzte nicht mehr helfen.  
     Schließlich wurde ich in ein Hospiz eingeliefert. Ich war nun fast blind, meine Hände und mein Körper waren verkrümmt, meine Muskeln verkümmert und ich musste künstlich ernährt und beatmet werden. Ich war erst 30 Jahre alt und lag im Sterben.
    Damals rief einer meiner Freunde bei einem christlichen Radiosender an und bat die Zuhörer, für mich zu beten. Die Welle der Reaktionen darauf war überwältigend. 450 Menschen schrieben mir Briefe und sagte mir, dass sie für mich beten. 

Gott greift ein  

Es war Pfingstsonntag, als ich von den vielen Menschen erfuhr, die für mich beteten. Zwei Freunde besuchten mich und lasen mir die ermutigenden Briefe vor. Während ich da lag und zuhörte, passierte etwas Unglaubliches: Ich vernahm eine Männerstimme aus der einen Ecke des Raumes.
   Aber ich wusste, dass dort niemand steht. Intuitiv wurde mir bewusst, dass es Jesus ist, der zu mir spricht. Er sagte: «Steh auf, mein Kind. Und geh!» Ich richtete mich auf, zog mir den Schlauch aus dem Hals und stieg aus dem Bett. 
    Was dann passierte, entbehrt jeglicher Logik. Meine verkümmerten Muskeln fingen wieder an zu arbeiten. Meine verkrümmten Finger und Füße richteten sich wieder gerade – und das Verrückte: Ich konnte es beobachten, denn meine Augen konnten plötzlich wieder sehen! Es war unfassbar, aber in nur einem Moment hat mich Jesus komplett geheilt. Ich rief nach meinen Eltern und rannte ihnen entgegen.
    Als die Ärzte mich untersuchten, konnten sie es einfach nicht glauben. Ich war einer der hoffnungslosesten MS-Fälle, die sie in ihrer Laufbahn behandelt hatten. Und nun war ich völlig gesund. Das ist nun fast vierzig Jahre her, aber die Krankheit kam nicht mehr zurück. 15 schwere Jahre habe ich unter MS gelitten. Aber kurz bevor es mit mir zu Ende ging, hat Jesus eingegriffen und mich geheilt. 

Quelle:  hier

Montag, 20. August 2018

Eine Begegnung mit Jesus




Rufe mich an in der Not und so will ich dich erretten (Psalm 50,15)

Ich ( Danny Velasco) war sehr gut gebucht als Star-Friseur und Make-Up-Artist. Ob für Vogue-Shootings oder für den Laufsteg, viele Models und Fotografen wollten nur mit mir arbeiten. Ich verdiente Unmengen an Geld und tat immer nur das, was ich wollte – wann, wo und mit wem ich wollte. Ich kannte keine Grenzen. Gleichzeitig wusste ich eigentlich gar nicht, wer ich bin. Obwohl ich ganz oben war, fühlte ich mich immer fehl am Platz. Als würde ich nicht dazugehören. Ich war einsam und leer.

    Zu der Zeit arbeitete ich öfter mit einem Model namens Wanda. Oft erzählte sie mir von Jesus, aber ich hielt sie für eine religiöse Spinnerin.

Der Absturz 

Kokain war mein ständiger Begleiter. Inzwischen erkannte ich nicht mehr, wann genug war. Durch die Drogen hatte ich so abgenommen, dass meine teuren Cashmere-Pullover nur noch an mir herunterhingen. Mehrere Male erwischte ich am Set eine Überdosis Kokain. Und das nahm mir die Branche übel. Ich wurde ein rotes Tuch, ein Versicherungsproblem, jemand, mit dem man nicht mehr arbeiten kann. Doch ich konnte die Finger nicht von dem Zeug lassen und so brach alles in sich zusammen.   
    Schliesslich konnte ich mein teures Loft in Manhattan nicht mehr bezahlen und landete auf der Strasse. Ich resignierte total und gab mich ganz dem Heroin hin. Damit niemand erfährt, was aus mir geworden ist, zerstörte ich alles, was an meine Vergangenheit erinnern konnte.


Obdachlos und abhängig

Es ging immer weiter bergab. Ich entwickelte Phobien und hörte plötzlich Stimmen. Eine fluchte den ganzen Tag. Die andere klagte mich ununterbrochen an. Und die dritte lachte mich aus. Ich war vom Star-Friseur zu einem verrückten Penner geworden, der mit sich selbst redete, lachte und vor sich hin fluchte, ich war wie ein Tier. Von den Drogen war ich völlig abgemagert und dann steckte ich mich auch noch gleichzeitig mit Hepatitis A, B und C an.
      Manchmal meldete ich mich bei Wanda und bat sie um 20 Dollar. Sie sagte mir: «Danny, an dem Tag, an dem du dich Gott zuwendest und seinen Namen anrufst, wird er dich frei machen.» Doch ich lachte, weil das nie passieren würde. 

Begegnung mit Gott

Eines Tages wachte ich in einem Krankenhaus auf, ich lag in meinem eigenen Erbrochenen und es ging mir richtig dreckig. Die Stimmen in mir schrien lauter als je zuvor und ich wusste, wenn jetzt kein Wunder passiert, werde ich sterben. Plötzlich erinnerte ich mich an Wandas Worte: «Wenn du den Herrn anrufst, wird er dich frei machen.» Diese Worte waren wie ein letzter Rettungsanker und so schrie ich innerlich: «Jesus, hilf mir. Du bist meine einzige Hoffnung. Ich habe keine Hoffnung mehr.»
     Kaum hatte ich das gebetet, war es als würde der lebendige Gott selbst das Krankenhauszimmer betreten. Seine gute und heilige Gegenwart erfüllte den ganzen Raum. Alle Stimmen in meinem Kopf verstummten, alle Phobien waren wie weggewischt. Ich wusste, ich stehe in der Gegenwart Gottes ...

Schritte in ein Leben mit Gott

Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, ging ich direkt in eine christliche Reha und fand zurück in ein normales Leben. In jeder freien Sekunde verschlang ich die Bibel. Ich war wie ein ausgehungerter Mann, der sich jetzt auf jedes einzelne Wort stürzte wie auf ein Festmahl. Als ich die Reha erfolgreich abschloss, kam ich bei Wanda und ihrem Mann unter. Zusammen mit ihnen ging ich nun zur Kirche und lernte immer mehr über Jesus.
     Heute weiss ich, dass Gott real ist und dass er mich hört. Er hat ein Wunder an mir getan. Und er hat mir so viel mehr gegeben als ich erhofft hätte. Als ich mich an ihn wandte, wollte ich nur raus aus dem Sumpf. Aber Gott riss mich nicht nur heraus, er schenkte mir auch ein neues Leben und seine Freundschaft. Ich gehöre nun zu Jesus und ich weiss, dass Gott jedem Menschen seine Gnade schenken möchte. Es ist wahr: Jeder, der den Namen Jesus anruft, wird gerettet werden.

Übernommen von:  hier

Samstag, 7. Oktober 2017

Pater Pio - und das Mädchen ohne Pupillen und Netzhaut



Die bedeutendste Heilung aus medizinischer Sicht, vollbrachte Pater Pio an der siebenjährigen Gemma di Giorgi, die vollkommen blind und ohne Netzhaut (in den Augen) geboren wurde. Es ist so als hätte man eine Kamera, aber keinen Film drin.
    Doch Pater Pio vollbrachte dieses Wunder, als er der siebenjährigen nach ihrer ersten Kommunion, mit dem Daumen ein Kreuz über die Augen zeichnete. Seit diesem Augenblick konnte Gemma klar und deutlich sehen, bis zum heutigen Tage.
    Sie hält, nun schon im fortgeschrittenen Alter, Vorträge über Pater Pio und bezeugt ihre Heilung. Das Wunder ist, dass sie noch immer keine Netzhaut hat und trotzdem sehen kann. Die Ärzte haben keine Erklärung dafür. (Zitat aus einer online Pater Pio -Biograhie)
Ich stieß heute beim Lesen in einem Buch über Pater Pio (1887 - 1968) auf das obige Wunder, das sich wohl 1947 in Rotondo/Italien ereignet haben soll.  Wohlgemerkt, eines von zahlreichen Wundern, die durch Pater Pio geschehen sind.
  Pater Pio wurde schon zu Lebzeiten in Italien als Heiliger verehrt, blieb aber stets bescheiden:  "Der dort oben heilt, nicht ich!" soll er stets betont haben.

Ich selber halte mich - wie gewohnt - in der Beurteilung von Wundern etwas zurück. Für mich steht aber außer Frage, dass dieses
Heilungswunder geschehen  ist. Wie soll jemand - ärztlicherweise bestätigt - ohne Netzhaut sehen können?
  Vieles spricht auch dafür, dass es ein 
gottgewirktes Wunder ist. Aber manches im Leben von Pater Pio ist zumindest mit Vorsicht zu betrachten. Ich würde zumindest die Möglichkeit offen lassen wollen, das da - ab und an - auch dämonisch Okkultes im Spiel gewesen sein könnte.
   
Aber auf jeden Fall ist das Ganze wieder ein sehr starker
Hinweis, dass das mit einer rein naturalistischen Weltsicht nicht hinhaut. Ich frage mich, wie lange die Naturwissenschaften und ihre Anhänger die Augen vor der Offensichtlichkeit von  Wundern und  Übernatürlichem die Augen verschließen wollen.