Donnerstag, 26. Februar 2015

Wie fünf Minuten eine Disco in eine Kirche verwandelten



1987 erzählte Reinhard Bonnke auf der Euro-Fire Konferenz eine schier unglaubliche Geschichte. Er predigte wenige Minuten in einer südafrikanischen Disco und alle anwesenden Jugendlichen bekehrten sich. Wenig später war aus der Disco eine Kirche geworden.
Diese Geschichte erzählte er auch in seinem autobiografischen Buch im 18. Kapitel ( Buchauszug in englischer Sprache) .... 

Ich fasse die Geschichte kurz in deutscher Sprache zusammenzusammen:
 "Mein Telefon klingelte. Bruder Harold Horn ...sagte, „Reinhard, komm nach Kimberley und predige uns. Ich sagte. Ich werde kommen"

Freitag Abend sass ich auf einer Bühne und schaute auf eine Ve
rsammlung von etwa 200 Personen. Ich konnte keine einzige junge Person entdecken. Nicht eine. Ich beugte mich zu Harold herüber und fragte: „Wo sind die jungen Leute?“ Harold nickte traurig …. Als später alle gegangen gegangen waren, kam Harold zu mir: „Reinhard, möchtest du die Antwort auf deine Frage sehen? Willst du wissen, wo die jungen Leute in Kimberley sind?“ „Ja, das will ich“ „Steig in mein Auto. Ich will es dir zeigen!“

Sie fahren durch Kimberley und landen vor einer Disco, aus der ohrenbetäubender Lärm drang. Bonnke war zuvor noch nie in einer Disco und lässt sich von Harold überreden, sie zu betreten. Er ist total entsetzt. Aber plötzlich sieht er in einer Art Vision die Gesichter der Kids … er erkennt: sie suchen etwas, was sie nicht finden können. 


Harold und er suchen den Besitzer der Disco auf:
„Sir, ich bin den ganzen weiten Weg von Deutschland gekommen … geben sie mir die Erlaubnis fünf Minuten zu den zu den jungen Leuten in Ihrer Disco zu sprechen“ Er schaute mich von oben bis unten an und sagte dann: "Sie sind ein Prediger ...wenn sie predigen wollen tun Sie das in Ihrer Kirche“ Schließlich lässt er sich aber doch überreden und gewährt Bonnke die fünf Minuten: „OK, aber nicht Heute Abend. Morgen um Mitternacht!“ 

    Am nächsten Abend Punkt Mitternacht stoppte die Musik und Bonnke schnappte sich das Mikrofon. Er beginnt über die Liebe Gottes zu predigen ...die ersten Jugendlichen fangen an zu weinen …. am Ende macht Bonnke einen Bekehrungsaufruf … alle Jugendlichen- ohne Ausnahme - heben die Hand als Zeichen ihrer Bekehrung.
 

Und das Ende der Geschichte: Als Bonnke später wieder einmal in Kimberley ist, fährt Harold in wieder zu der „Disco“ .. und Bonnke traut seinen Augen nicht. Aus der ehemaligen Disko ist eine Kirche geworden, in die viele der Jugendlichen von damals gehen … Die Disko hatte pleite gemacht, weil die Jugendlichen weggeblieben waren."  



Sonntag, 22. Februar 2015

Ein Wunder in vier Akten





In seinem wirklich außergewöhnlichen Buch „Die glücklichsten Menschen auf Erden“ (hier clicken) berichtet Demos Shakarian von einem ganz und gar außergewöhnlichen Heilungswunder bezüglich seiner damals 17 jährigen Schwester Florence  

1. Akt: Ein schwerer Unfall 
An einem Septembermorgen des Jahres 1941 kollidierte der Wagen von Florence mit einem LKW, dessen Ladung - glühendheißer Teer - auf die Strasse gerät . Die aus dem Wagen geschleuderte junge Frau gerät in Kontakt mit dem Teer und erleidet, - neben zahlreichen Knochenbrüchen – schwerste Verbrennungen am ganzen Körper.
   Sie wird auf die Intensivstation des örtlichen 33-Betten Krankenhauses von Downey gebracht, aber dort kann man sie nur stilllegen. Man kann sie wegen der Brandverletzungen nicht operieren. Sie erleidet unerträgliche Schmerzen. Kein Medikament oder keine Spritze verschafft Linderung. Es werden Röntgenaufnahmen gemacht, Sie zeigten: 
    „dass ihr linker Hüftknochen und ein Beckenknochen durch den Aufprall auf das Pflaster zersplittert waren. Später zeigten andere Aufnahmen, dass kleine Stücke der zersplitterten Knochen zu den lebenswichtigen Unterleibsorganen wanderten. … jeden Tag konnten wir sehen, wie sich die nadelscharfen Splitter tiefer in den Unterleib hineinschoben.“ (Seite 71) 
   Kurzum, die Zeit arbeitete gegen und nicht für Florence. 

2. Akt: Beten und Fasten 
Nach sechs Tagen entschloß sich die Gemeinde, zu der Demos und Florence gehörten, zu einem 24 stündigen Gebets- und Fastentag. Alle Gemeindemitglieder verzichteten auf Nahrung und Flüssigkeit und beteten für die Heilung von Florence. 
    Zeitgleich machte sich Demos auf den Weg nach Maywood, um dort einen gewissen Dr. Price, einen bekannten Evangelisten, zu holen, durch den schon viele wirkmächtige Heilungswunder geschehen waren. Der hat gerade in einer Zeltveranstaltung gepredigt und ist umringt von Menschen. Die Ordner wollen Demos nicht zu ihm lassen: 
   „Dr. Price, rief ich schnell. Er drehte sich um … ich drängte an den Platzanweisern vorbei. „Dr. Price“, sagte ich, „ … meine Schwester hatte einen Autounfall. Und die Ärzte sagen, dass sie nicht weiterleben kann … so fragen wir uns, ob Sie vielleicht kommen würden.“ 
   Dr. Price schloß seine Augen und ich konnte ihm die Müdigkeit ansehen … dann öffnete er plötzlich die Augen und sagte: „Ich komme!“ (S.75)
    Auf der Fahrt ins Krankenhaus teilte Dr.Price Demos mit, dass seine Schwester geheilt werden würde. Dem verblüfften Demos erklärt er dann, dass er die Salbung Gottes verspüre, wie bei schon bei einem anderen völlig außergewöhnlichen Heilungswunder zuvor. 

3. Akt: Die Heilung 
Im Krankenhaus angekommen begeben sich die beiden direkt zu Florence, die regungslos zwischen allen möglichen Apparaturen liegt. Dr. Price berührte sie mit den Fingerspitzen, die er vorher mit etwas Salböl benetzt hatte, sanft ihre Stirn und begann zu beten: „Herr Jesus, danke, dass du hier bist. Danke, dass Du unsere Schwester heilst!“ 
   Die Atmosphäre in diesem Zimmer hatte sich mit einem Schlag verändert, alles war ausgefüllt, sogar die Luft schien schwerer geworden zu sein. ...uns die allesdurchflutende Gegenwart Gottes umgab (Seite 75/76)
    Urplötzlich begann Florence sich im Bett – was ihr strengstens untersagt war – hin und her zu wälzen. Zwanzig Minuten wälzte sich sich so in ihrem Gefängnis aus Schläuchen, und Dr. Price und ich mussten aufpassen, nicht von einem Gewicht getroffen zu werden. ... Und dann wurde es wieder ein ganz gewöhnliches Krankenzimmer.Florence lag ganz ruhig auf dem Bett, und die Gewichte hörten allmählich auf zu schwingen.Lange sah sie mich still an. „Demos“, flüsterte sie dann, „Jesus hat mich geheilt!“


4. Akt: Genesung und Tod 
Als ich im Krankenhaus ankam, war das Röntgenzimmer voll von Ärzten, Krankenschwestern und medizinisch-technischen Assistenten … Dann wurden die acht Röntgenplatten an einer Leuchtwand aufgehängt. Auf den ersten sieben waren zersplitterte unf falsch liegende Hüft- und Beckenknochen zu sehen … auf der achten Röntgenplatte aber, die an dem Morgen gemacht worden war, sah man einen in jeder Hinsicht normalen Beckenknochen … der Linke Hüftknochen war genauso geformt wie der rechte...(S.76) 
   Florence blieb noch einen Monat lang im Krankenhaus, und die Brandwunden heilten weiter zu. In der Nacht vor ihrer Entlassung hatte sie einen Traum: Sie sah 25 Gläser mit Wasser vor sich auf einem Tisch stehen. die sie austrinken sollte.
   ..,sagte sie am nächsten Tage zu Rose und mir: “ich glaube, Gott schenkt mir noch 25 Jahre, in denen ich IHM dienen kann.“ (Seite 77)
   25 Jahre später wurde sie plötzlich krebskrank und verstarb recht schnell.

Links:
Buch 
Demos Shakarian 
Dr.Price 
Florence 

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Zwei überraschende Berührungen



Foto ist von hier

Vor einiger Zeit eine junge Frau im Radio folgende Geschichte (sinngemäss wiedergegeben):
“Ich putzte gerade Fenster meiner Wohnung, während meine kleine Tochter im Hintergrund spielte. Nachdem ich mit einem Fenster fertig war, liess ich es offen und wandte mich dem nächsten Fenster zu. Nach einer Weile spürte ich auf einmal, dass etwas (oder jemand) mich an den Schulterblättern berührte.
  Im selben Moment wusste ich, dass meine Tochter in grosser Gefahr war. Und so war es auch. Sie war unbemerkt auf das Fensterbrett geklettert und drohte in die Tiefe zu stürzen. Im letzten Momentvermochte ich sie zu ergreifen und sie herunterheben.
   Ich war geschockt über meinen Leichtsinn, aber auch irritiert und dankbar über die vorherige BERÜHRUNG. Offensichtlich gibt es da JEMANDEN, der über uns wacht!

Diese Geschichte erinnert mich an die Nacht vor meiner Erwachsenentaufe (Auszug aus meiner autobiografischen Geschichte „Freund oder Feind“   - hier -) :
"Danach nahm ich noch am Abendgottesdienst teil und kam erst gegen Mitternacht, reichlich geschlaucht und mit leichten Kopfschmerzen, nach Hause. Ich legte mich sofort Schlafen.
   Etwa eine Stunde später wachte ich plötzlich auf. Und war im Nu hellwach. Ich wusste ohne irgendeinen Zweifel, dass sich jemand im Raum befand. Die Gegenwart dieser Person war so stark spürbar, dass ich weder die Augen zu öffnen noch mich zu bewegen wagte. Instinktiv ging mir ein Gedanke durch den Kopf: Freund oder Feind?
    Im nächsten Augenblick berührte mich kurz und sanft eine Hand an der Stirn. Sofort begann mich von Kopf bis Fuß ein warmer, wohliger Friedensstrom zu durchfluten. Und dann spürte ich, dass ich wieder alleine war.
   Als ich die Augen öffnete und im fahlen Halbdunkel umherschaute konnte ich nichts Ungewöhnliches entdecken. Niemand war da und nichts im Zimmer hatte sich verändert. Nichts zeugte von einiger vormaligen Anwesenheit einer anderen Person, außer – der mächtige Friedensstrom in mir."

Wir leben in einer Zeit, in der es zumindest in Europa eine starke Tendenz gibt alles Übernatürliche zu bezweifeln oder gar abzulehnen. Die Wunder der Bibel werden für "Märchen "gehalten und der Glaube an einen Gott, der über Allem wacht, scheint stark rückläufig zu sein.
   Da können und sollen solche Episoden Mut machen. Sie verweisen darauf, dass wir vielleicht doch nicht so alleine in der Welt sind, wie manche meinen. Vielleicht ja gerade jetzt in der Weihnachtszeit mal Gelegenheit neu über dieses Thema nachzudenken. 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Zwei wundersame Entrückungen

  Das Foto ist von hier

In der Apostelgeschichte des Lukas wird folgende erstaunliche Begebenheit geschildert: Und als sie auf der Straße (von Jerusalem nach Gaza) dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, dass ich mich taufen lasse? Und er ließ den Wagen halten und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich. Philippus aber fand sich in Aschdod wieder und zog umher und predigte in allen Städten das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam. 

Also, um das jetzt mal zu konkretisieren. Aschhdod liegt an der Küste des Mittelmeeres etwa vierzig Kilometer nördlich von Gaza. Also keineswegs an der Strasse zwischen Jerusalem und Gaza, wo jene Spontan-Taufe stattgefunden hat. Und bei jener geschilderten Entrückung des Philippus dürfte es sich etwa um eine Entfernung von zwanzig Kilometer gehandelt haben, die er quasi im Nu überbrückte. In zwei oder drei Sekunden mal eben von A nach B gebeamt. Ist so etwas vorstellbar und glaubhaft?
   Ich kann mir vorstellen, dass viele Skeptiker hier abwinken und vielleicht auch zum Spott greifen. Wer wollte es ihnen verdenken? Und auch mancher Christ hier lieber nicht intensiver drüber nachdenken möchte. Für beide aber habe ich eine Überraschung parat. In einem autobiografischen Buch (1) berichtet David du Plessis, ein weißer südafrikanischer Christ, von genau solch einer Erfahrung. Ich will versuchen, sie mit meinen Worten wiederzugeben. 

Er hatte gerade in einem Garten den Streit zwischen zwei Glaubensbrüdern erfolgreich geschlichtet, als der die „Stimme des Herrn“ in Africaans zu sich sprechen hörte: „Du wirst sofort in jenem Haus dort drüben gebraucht!“
    Jenes besagte Haus, wo ebenfalls ein Glaubensbruder wohnte, lag in etwa anderthalb Kilometern Entfernung. Du Plessis informierte kurz die beiden Anderen und rannte sofort los, warf die Gartenpforte hinter sich zu und stand zwischen der Wahl: Linker oder rechter Weg? Ich wandte mich nach links dem flacheren Weg zu. Als ich meinen Fuss hob um zu rennen, setzte ich ihn auch schon auf der Schwelle des Hauses nieder. Und das ist Alles, woran ich mich erinnern kann. ….Ich stand einen kurzen Augenblick still. „Wie bin ich hierher gekommen? Woher bin ich gekommen? Habe ich geschlafen?“ Doch ich wurde in meinen Gedanken unterbrochen. Sonderbare heftige Geräusche drangen aus einem der Zimmer. (S.80)

  Die folgende sehr heftige, aber erfolgreiche Dämonenaustreibung spare ich jetzt mal aus, da sie nicht zum Thema dieses Artikels gehört. Ich erzähle sie vielleicht mal bei anderer Gelegenheit.
   Stattdessen möchte ich an anderer Stelle wieder einsetzen. Die zwei Männer, zwischen denen du Plessis zuvor vermittelt hatte, waren inzwischen nämlich auch in besagtem Haus angekommen und gerieten in helle Aufregung und einer sagte zu du Plessis: „Der Mann hier sagt, dass du schon zwanzig Minuten hier seist … du hast uns vor zwanzig Minuten verlassen. Wie kannst du seit zwanzig Minuten hier sein? … Welchen Weg bis du gerannt? Wir sahen dich weggehen ...( und als sie ebenfalls an die Weggabelung kamen) wir schauten nach rechts – kein David. Wir schauten nach links - kein David. Und jetzt kommen wir hier an und du bist schon seit zwanzig Minuten da. Unmöglich!“ (S. 82)
    In diesem Moment begriff du Plessis, das er jenes Philippuswunder, eine Entrückung, erlebt hatte. 

Gewiss, eine seltsame und sehr außergewöhnliche Geschichte! Vielleicht wird nicht jeder Skeptiker nun restlos überzeugt sein. Aber mancher es vielleicht doch als einen Hinweis verstehen, dass es zwischen Himmel und Erde mehr Dinge geben könnte, als uns die Schulweisheit glauben machen will (Skakespeare). Und manch ein zögerlicher Christ wird vielleicht den Wunderberichten der Bibel in Zukunft etwas mehr Glauben schenken. "Für Gott ist kein Ding unmöglich" (Lukas 1)

Dienstag, 25. November 2014

Präzise Führungen



 Das Foto ist von:hier

In seinem Buch „Das Kreuz und die Messerhelden“ berichtet David Wilkerson davon, wie er von Gott den Auftrag erhielt nach New York zu den kriminellen Jugendgangs zu gehen. Obwohl ihm, einem Landpastor, dies als eine unmögliche und völlig verrückte Idee erschien, ließ er sich auf dieses Abenteuer ein. Und erlebte Wunder über Wunder. Ein kleines Beispiel: 

Bei dem notwendigen Versuch die Eltern eines gewissen Luis Alvarez zu finden, stieß er schnell an seine Grenzen. Es gab einfach zu viele Alvarez im New Yorker Telefonbuch. Schließlich gab er es auf und betete: „Herr, wenn wir in deinem Auftrag hier sind, dann musst DU uns führen!“ Dann fuhr er einfach los durch die Strassen so wie es ihm gerade in den Sinn kam. Irgendwann landeten sie in Spanish Harlem Plötzlich verspürte er ein starkes inneres Drängen. Er stoppte und stieg aus. Und fragte einige herumstehende Kids nach einem gewissen Luis Alvarez
„Den, der wegen des lahmen Burschen im Gefängnis sitzt?“ „Ja, kennst du ihn?“ Der Junge schaute mich noch immer gross an. „Ist das Ihr Wagen?“ fragte er. Ich wurde der Fragerei überdrüssig: „Ja, das ist mein Wagen. Warum?“ Der Junge zuckte die Achseln: „Mensch! ...Sie haben ja direkt vor seinem Haus geparkt!“ 

Eine unglaubliche Führung, nicht wahr? David Wilkerson und Miles, sein Begleiter, waren quasi im Blindflug direkt zur richtigen Adresse geführt worden. Und dies in der Millionenmetropole New York!
    Kann so eine Geschichte überhaupt stimmen? mag sich ein Skeptiker fragen. Sollte Gott ein Ding unmöglich sein, möchte ich da antworten. Persönlich habe ich übrigens mal eine ähnliche Geschichte erlebt:hier

 Die Geschichte mit Wilkerson ist wirklich lesenswert.Buch Ist auch verfilmt worden. Wer Zeit und Muße hat: hier

Dienstag, 18. November 2014

Gibt es übernatürliche Erscheinungen?




                                                 Foto ist von http://ww.bigfoto.com/

„Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und führte sie beiseite auf einen hohen Berg. Und ward verkläret vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß als ein Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. ... Und da sie vom Berge herabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt diese Erscheinung niemanden sagen, bis des Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist.“ (Matthäus 17, 1-3 + 9)
  
Die Bibel erwähnt an verschiedenen Stellen solche Erscheinungen, beispielsweise auch das Erscheinen des Erzengels Gabriel bei Maria, der Mutter Jesu. Sind dies alles „Märchen“ aus uralter Zeit?
    Vor vielen Jahren kannte ich über ihre Töchter flüchtig Erna, eine damals vielleicht 50-jährigen Witwe. Und sie, eine an sich durch und durch normale und gutherzige Frau, erzählte mir einmal eine bemerkenswerte Geschichte.
     Ihr Mann war an Krebs erkrankt und die Ärzte gaben ihm nur noch wenig Zeit zu leben. Er, wie Erna ein gläubiger Christ, wollte dies keineswegs akzeptieren. Er fühlte sich zu jung zum Sterben und so bat er in inständigem Gebet Gott um Heilung.
    „Als ich eines Tages vom Einkaufen nach Hause kam,“ sagte Erna, „sah ich vom Flur aus unser Wohnzimmer hell erleuchtet. Aber von einer solchen strahlenden Helligkeit, dass es nicht von unseren Lampen kommen konnte. Ich wagte nicht das Zimmer zu betreten.“
    Später, als das Licht verschwunden war, tat sie es dann. Ihr Mann saß in seinem Lieblingssessel, schaute sie an und sagte: „Jesus war gerade hier. Er hat mir gesagt, dass ich meinen Kampf gegen den Krebs aufgeben solle. Er wolle mich heimholen.“ Der Mann starb einige Zeit später. 

In dem Zusammenhang möchte ich auch auf die Geschichte des ehemaligen Yogi Rabindranath R. Maharaj verweisen. Er hatte allen anderen Göttern abgeschworen, nachdem er JESUS als den wahren WEG zu Gott erkannt hatte .... er erlebte deshalb grosse Anfeindungen von seiten gläubiger Hindus ... als er diesbezüglich recht verzweifelt war und Jesus sein Leid geklagt hatte, passierte Folgendes: "Etwa um 2 Uhr morgens schüttelte mich jemand wach. Verwundert schlug ich die Augen auf und sah jemand in einem strahlenden Licht neben meinem Bett stehen. Hellwach setzte ich mich aufrecht hin und blickte auf die Gestalt. Es war Jesus ... Er streckte mir seine Hand entgegen und sagte: "Frieden! Meinen Frieden gebe ich dir!" Nach diesen Worten verschwand er und das Zimmer wurde wieder dunkel. ... Lange Zeit lag ich mit den Händen unter dem Kopf und freute mich in dem Herrn" ( S. 193 aus "Der Tod eines Guru" hier )

Und auch ich selber habe im Prinzip Ähnliches erlebt in der Nacht vor meiner Erwachsenentaufe:   "Danach nahm ich noch am Abendgottesdienst teil und kam erst gegen Mitternacht, reichlich geschlaucht und mit leichten Kopfschmerzen, nach Hause. Ich legte mich sofort Schlafen.
   Etwa eine Stunde später wachte ich plötzlich auf. Und war im Nu hellwach. Ich wusste ohne irgendeinen Zweifel, dass sich jemand im Raum befand. Die Gegenwart dieser Person war so stark spürbar, dass ich weder die Augen zu öffnen noch mich zu bewegen wagte. Instinktiv ging mir ein Gedanke durch den Kopf: Freund oder Feind?
     Im nächsten Augenblick berührte mich kurz und sanft eine Hand an der Stirn. Augenblicklich begann mich von Kopf bis Fuß ein warmer, wohliger Friedensstrom zu durchfluten. Und dann spürte ich, dass ich wieder alleine war.
    Als ich die Augen öffnete und im fahlen Halbdunkel umherschaute konnte ich nichts Ungewöhnliches entdecken. Niemand war da und nichts im Zimmer hatte sich verändert. Nichts zeugte von einiger vormaligen Anwesenheit einer anderen Person, außer – der mächtige Friedensstrom in mir." (Auszug aus meiner autobiografischen Geschichte "Freund oder Feind" hier


Leider kann ich zum Thema “Erscheinungen“ nicht unerwähnt sein lassen, dass Paulus vor dem „Engel des Lichts“ warnt: „Denn der Satan selbst tarnt sich als Engel des Lichts.“ ( 2. Korinther 11,14) So mag manche außerhalb der Bibel berichtete Engelerscheinung vielleicht dann doch eher diesen (dämonischen) Ursprungs sein.
     Im Übrigen hatten Menschen früherer Zeitalter – im Gegensatz zum heutigen modernen und aufgeklärten Menschen kein Problem mit „Erscheinungen“. In Shakespeares Macbeth treten im vierten Aufzug 1. Szene gleich mehrere (dämonische) „Erscheinungen“ auf und sagen ihm die Zukunft voraus. Und auch in Goethes Faust erscheint ihm im 1. Akt ein (dämonischer) Erdgeist. „Aber das ist doch alles nur Literatur, Fiktion, Phantasie!“, mag jetzt so mancher denken. Das stimmt schon, aber muss es darum „unrealistisch“ sein?
     
Es noch die “Quo vadis“ –Geschichte erwähnt. Ich zitiere aus Wikipedia: „Den apokryphen Petrusakten nach begegnete der Apostel Petrus auf seiner Flucht aus Rom Christus und fragte ihn „Quo vadis, Domine?“ („Wohin gehst du, Herr?“) und erhielt zur Antwort „Venio Romam iterum crucifigi.“ („Nach Rom, um mich erneut kreuzigen zu lassen“). Daraufhin kehrte Petrus um, wurde in Rom gefangengenommen und gekreuzigt.“
     Und die Geschichte des Apostels Paulus ist als "Damaskuserlebnis" ins kollektive Gedächtnis  eingegangen: hier

Ich möchte ermutigen solche Dinge nicht einfach als Phantastereien und Hirngespinste abzutun ... ich denke, dass sie darauf verweisen, dass es "zwischen Himmel und Erde mehr Dinge gibt als uns die normale schulweisheit glauben machen will" (Shakespeare)

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Die Rückkehr des weißen Gottes



Hernan Cortez (1485 - 1547) war in gewisser Weise ein spanischer Glücksritter. Als er am 22. April 1519 mit  670 Untergebenen den amerikanischen Kontinent  betrat, hatte er das Auffinden sagenhafter Goldschätze im Sinn. Aber im Laufe von drei Jahren hatte er das aztekische Großreich zugrunde gerichtet. War er ein "Werkzeug der Vorsehung", so wie er selber und die Spanier allgemein es damals gesehen haben dürften?

Gemäß eines alten indianischen Mythos hatte ein „weißer Gott“, ein gerechter Herrscher der Tolteken, im 10. Jahrhundert im Jahre Eins Rohr (nach aztekischem Kalender) sein Volk verlassen und war mit den anderen „weißen Göttern“ in Schwanenbooten über das Meer davongesegelt.    Aber dereinst würde er wieder zurückkehren und seinen verwaisten Thron wieder einnehmen. 
     Und die Rückkehr würde auch wieder in einem Jahre Eins Rohr geschehen. Genauer gesagt am Tage Neun Winde. Diesen Termin hatten die aztekischen Weisen ausgerechnet. Und dann würde das Reich der Azteken untergehen. So brach unter den Azteken alle 52 Jahre eine gewisse Unruhe aus.

Denn aztekische Kalender richtete sich nach dem Lauf der Gestirne und hatte einen 52 Jahre – Rhythmus. Mit Eins Rohr begann alle 52 Jahre ein solcher neuer Zyklus. Und jedes Mal wenn Eins Rohr und Neun Winde wieder nahte, stieg die Spannung und Furcht unter den Azteken. Wie froh waren sie, wenn wieder so ein Termin verstrichen war und sie sich weitere 52 Jahre keine Sorgen machen mussten

Als Cortez am 22. April 1519 mit seinen Mannen mexikanischen Boden betrat, hatte er nicht die geringste Ahnung, dass dies genau der Tag Neun Winde im Jahre Eins Rohr war. Und das dies genau an der Stelle geschah, an der gemäß der alten Überlieferungen der „weiße Gott“ auf und davon gesegelt war.

Aztekische Späher begaben sich im Laufschritt sich in die Hauptstadt und berichteten ihrem Herrscher Montezuma, dass der „weiße Gott“ zurückgekehrt sei. Was bei dem das helle Entsetzen auslöste, denn er wusste was dies bedeutete.Wenn das wirklich stimmte, würde sein Reich untergehen. Er beschloß abzuwarten und die weitere Entwicklung erst einmal zu beobachten.

Ich denke, dass selbst der ungläubigste Skeptiker beeindruckt sein könnte von diesem schier unglaublich begünstigendem Zufall, dass Cortez ausgerechnet am exakt richtigen Tag und genau an der richtigen Stelle an Land ging. Ohne diesen Zufall wäre die Geschichte Amerikas vermutlich anders verlaufen. Durch das zögerliche Agieren Montezumas erhielten die Spanier wichtige Zeit um Koalitionen mit von den von Azteken unterdrückten Völkern zu schmieden und bis zur Hauptstadt der Azteken vorzudringen. Eine echte Gegenwehr der Azteken setze erst dann ein als fast alles schon zu spät war. Drei Jahre später war das aztekische Grossreich Geschichte.

Als Christ sehe ich in dem ganzen Vorgang tatsächlich eine waltende Vorsehung. Wenn im Himmel eine Sache beschlossen ist, wird niemand auf Erden sie stoppen können. Das jedenfalls ist eine der zentralen Botschaften der Bibel. "Was der HERR sich vorgenommen hat, führt Er auch aus." Manchmal auch in dem er den Teufel eine Weile gewähren lässt. Letzteres möchte ich aber im Falle von Cortez nicht genauer beurteilen.

Quellenhinweis: Einige zentrale Aussagen sind dem Buch "Ich fand den Weißen Gott" von Pierre Honore entnommen  Buchhinweis 

Hier noch eine sehr gute Dokumentation, die die zentralen Aussagen ... auch bezüglich der atztekischen Prophtie und der Punktlandung im  Jahr Eins Rohr bestätigen Dokumentation
(die ersten 15 Minuten reichen)